Dienstag: Sondervorführung des Dokumentarfilms "Alles gut" mit Podiumsdiskussion

Leonie Sayer

Der Friedrichsbau zeigt am Dienstag den Dokumentarfilm "Alles gut" von Pia Lenz, die zwei Flüchtlingskinder und ihre Familien mit der Kamera begleitet. Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion.

Die Regisseurin Pia Lenz hat geflüchtete Familien in Hamburg über ein Jahr lang mit ihrer Kamera begleitet, daraus entstand der migrationspolitische Dokumentarfilm "Alles gut". Der Film erzählt von den zwei Kindern Djaner aus Mazedonien und Ghofran aus Syrien, die mit ihren Familien im gutbürgerlichen Stadtteil Othmarschen landeten.


Am Beispiel der beiden Kinder und ihrer Familien erzählt "Alles gut" von den großen Herausforderungen des wirklichen Ankommens und der Suche nach einem neuen Leben der Geflüchteten Menschen in Deutschland.

Die Perspektive der Kinder eröffnet einen Blick auf die Integration Hunderttausender Geflüchteter und die Frage: Wie geben wir denen eine Heimat, die am dringendsten eine Zukunft brauchen? "Krieg und Gewalt sind sie entflohen aber angekommen noch lange nicht" heißt es im Trailer.

Nach der Filmvorführung findet eine Podiumsdiskussion zum Thema "Wie Ankommen in Deutschland" statt. Es sprechen Tengiz Kirtadze, Vorsitzender des Migrantenbeirats der Stadt Freiburg, Hans Steiner, Leiter des Amtes für Migration und Integration (AMI) der Stadt Freiburg, und Dr. Hendrik Fenz, Gesellschafter Stadt-Land-Plus (SLP), die Moderation übernimmt Dr. Thomas Uhlendahl (Stadt Land Plus und KoKo e.V).

Alles gut – Trailer


Was: "Alles gut"

Wann: Dienstag, 30.Mai, 18.30 Uhr

Wo: Friedrichsbau,Kaiser-Joseph-Str. 268 – 270

Eintritt: 6 Euro