Dieb klaut zwei Bienenstöcke auf dem Friedhof Bergäcker in Littenweiler

Dorothea Winter

Auf dem Bienenplatz am Bergäckerfriedhof der Stadtimkerei wurden zwei der fünf dort ansässigen Bienenvölker geklaut. Sie verschwanden im Zeitraum vom 19. bis 26. April, wahrscheinlich in der Nacht. Wer dahinter steckt, ist noch nicht bekannt.

Im Zeitraum vom 19. bis 26. April wurde auf dem Bergäckerfriedhof in Littenweiler zwei Bienenstöcke geklaut. Der Besitzer erstattete Anzeige gegen Unbekannt. "Bislang gehen wir nicht von privaten Tätern aus, sondern vermutet vielmehr einen wirtschaftlichen Anreiz dahinter", sagt Roland Kälble, Gründer der Freiburger Stadtimkerei.


Viele Bienenvölker überleben den Winter nur knapp und dieser Verlust bringt die Imker immer wieder an ihre Existenzgrenzen. Deshalb könne der Bienenklau laut Roland Kälble eine Kompensation für die eigenen Verluste sein.

Die Bienenstöcke wiegen jeweils 40 Kilogramm

Wie der Diebstahl vonstattengegangen sein muss, lässt sich nur schwer rekonstruieren. Roland Kälble vermutet, dass die Tat nachts geschah, da sich zu diesem Zeitpunkt alle Bienen im Stock befinden und der oder die Täter unbemerkt die jeweils 40 Kilogramm schweren Bienenstöcke mit einem PKW abtransportiert haben kann.

Doch es besteht Hoffnung zur Aufklärung der Tat: Die Beuten besitzen jeweils außen den Brandstempel "www.bee2go.de". Wer etwas über den Verbleib der Bienenvölker weiß, kann sich an die Polizei oder die Freiburger Stadtimkerei wenden.

Bienenklau ist in Deutschland keine Seltenheit mehr. Und ist dabei keineswegs ein Kavaliersdelikt. Der Schaden beträgt oft mehrere tausend Euro und raubt den Eigentümern ihre Existenzgrundlage. Sowohl Imker, als auch die Polizei scheinen so gut wie machtlos dagegen zu sein.

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