Die Zukunft von Crash und Drifters scheint gesichert - bis 2024

Sina Gesell

Eine Verlängerung des Mietvertrags für Crash und Drifters bis 2024 wird am Montag im Freiburger Gemeinderat diskutiert. Damit wäre ein Neubau der Industrie- und Handelskammer an der Schnewlinstraße vorerst vom Tisch.



Über die Zukunft des Szeneclubs Crash wird am Montag in der Sitzung des Hauptausschusses diskutiert, die Woche drauf kommt das Thema auf die Tagesordnung im Gemeinderat. Dabei geht es um die Verlängerung der Mietverträge der beiden Clubs Crash und Drifter’s, wie Stadtsprecher Toni Klein auf Anfrage mitteilt.


Zudem will die Verwaltung ihm zufolge bis Herbst prüfen, ob ein Neubau der Industrie- und Handelskammer (IHK) auch an anderer Stelle in Freiburg infrage kommt. Die Pläne der IHK, das Grundstück an der Schnewlinstraße zu kaufen, spielen demnach – zumindest in den Sitzungen im April – keine Rolle.

Verlängerung des Mietvertrag bis 2024

Damit kommt die Verwaltung ein Stück weit einem interfraktionellen Antrag entgegen, den die Grünen initiiert hatten. Während die Rathausspitze den Wunsch der IHK unterstützt hatte, hatte sich im Gemeinderat Widerstand gegen einen schnellen Verkauf gebildet.

Die Grünen hatten sich für ein alternatives Konzept starkgemacht und eine Mehrheit im Gemeinderat für ihren Antrag gewinnen können. Wohl auch deshalb will die Stadtverwaltung die Entscheidung über den Verkauf des Geländes hinten anstellen und nun erst den Mietvertrag mit dem Crash festzurren.

Der Vorschlag der Verwaltung sieht Informationen der BZ zufolge vor, den Vertrag bis Ende 2024 zu verlängern. Dies gilt auch für das Drifter’s. Eine weitere Verlängerung soll ausgeschlossen werden.

Dafür soll das Crash die Option bekommen, auf einer Fläche von 300 Quadratmetern in den Keller eines Neubaus auf dem Gelände zu ziehen. Eine weitere Besonderheit: Der Vertrag soll personengebunden sein. Scheidet also einer der Clubbetreiber aus, bedarf es der Zustimmung des Vermieters, ob der Vertrag auch mit einem neuen Betreiber Bestand hat. Mario Held, Betreiber des Crash, wollte sich am Mittwoch nicht äußern. Auch beim Drifter’s war bis Redaktionsschluss niemand zu erreichen.

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[Bild: Ingo Schneider]