Die Voodoo-Punk-Pop Band Huck Blues spielt am Freitag im Teng

Eyüp Ertan

Auf ihrer Mini-Tour durch Süddeutschland macht die Berliner Band "Huck Blues" am Freitag Halt im Great Räng Teng Teng - im Gepäck einen Mix aus Punk, Voodoo und Pop, der eine Menge Gänsehaut verspricht.

Sie fällt sofort auf, die Stimme von Frontsänger Sebastian Kiefer: Tief und rauchig brennt sie sich von der ersten Sekunde ins Gedächtnis, hat aber zugleich etwas Beruhigendes, fast schon Tiefenentspanntes. Ein Heimspiel trägt der in Freiburg großgewordene Songwriter Kiefer an diesem Freitag im Räng Teng Teng aus, um das im November 2016 erschienene Debütalbum "Für Chopin" mit der Band zu performen.


Video: Huck Blues auf dem Fusion Festival 2016



Als Idee für seine Band "Diving for Sunken Treasure" gedacht, wurde ein Album mit 13 Songs daraus. "Huck Blues" jedoch nur auf eine Stimme zu beschränken, wäre ein Fehler. Vielmehr bedient die Band die Klaviatur der musikalischen, insbesondere die der instrumentalen Vielfalt - und zieht dennoch stets eine persönliche Note wie einen roten Faden durch die verschiedenen Lieder. Ehrlich, fast schon aus der Seele heraus wirken die Tracks, die aus der Feder von Sebastian Kiefer stammen.

Eine Reise durch die Musikgeschichte

Facettenreich präsentiert sich "Huck Blues": Mal in Balladenform, mal mitreißend und zum Tanzen einladend wird der Zuhörer an der Hand auf eine Reise durch die Musikgeschichte genommen. "Eine Verneigung vor Größen wie Leonard Cohen und Tom Waits, mit Erinnerungen Calexio, Beirut und Bob Seger", so beschreibt sie das Label Rookie Records. Eine schwierige Aufgabe, derer sich die Berliner annehmen - mit Erfolg.
Was: Huck Blues /w Susanna Berivan
Wann: Freitag, 20.01.2017, 20 Uhr
Wo: Great Räng Teng Teng