Aufruf

Die Uniklinik sucht in der Erkältungszeit und während der Fasnet Blutspender

Jonathan Janz

Die Blutspendezentrale des Universitätsklinikums Freiburg bittet die Menschen in und um Freiburg, zur Blutspende zu kommen. Gerade während der Erkältungszeit und Fasnet ist man auf zusätzliche Spender angewiesen.

Dr. Markus Umhau, Ärztlicher Leiter der Blutspendezentrale erklärt: "Wir haben jetzt seit mehreren Jahren mit rückläufigen Spenderzahlen zu kämpfen. Wenn dann noch die Erkältungszeit oder die Fasnet dazukommen, fallen viele Blutspender aus und wir sind am Limit".


Wer kann spenden?

Spenden können alle Menschen zwischen 18 und 68 Jahren (Erstspender bis 60 Jahre). Männer dürfen alle acht Wochen, Frauen alle zwölf Wochen spenden. Wer zur guten Tat schreitet, wird mit einem guten Gefühl belohnt. Jeder Spender kann sich außerdem eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25 Euro auszahlen lassen.

Zusätzlich wartet auf alle Montags- und Dienstagsspender noch bis Ende März jeweils ab 11.30 Uhr eine leckere Suppe als Dankeschön. Vor jeder Spende muss ein Spender-Fragebogen ausgefüllt werden. Außerdem muss jeder Spender den Personalausweis vorzeigen. Andere Ausweisdokumente werden nicht anerkannt. Wer nicht weiß, gegen was er schon geimpft wurde, sollte zusätzlich den Impfpass mitnehmen.

Bedenken?

Etwaige Bedenken zur Verträglichkeit einer Blutspende räumt der Mediziner aus: "Auch viele Menschen, die Nadeln generell unangenehm finden, kommen zur Blutspende. In der Regel stellen sie fest, dass der kleine Pieks leicht verkraftbar ist".

"Eine Stunde für den Spender – ein Leben für den Empfänger"

Die 500 Milliliter Blutverlust durch die Spende kann der Körper in kurzer Zeit ersetzen. "Die Spendersicherheit steht natürlich an erster Stelle. Deshalb darf nur spenden, wer die Blutspende gut verträgt", ergänzt Dr. Umhau.

Routiniers und Erstspender

Besonders gesucht sind Spenderinnen und Spender mit der Blutgruppe 0 sowie Spender aller Blutgruppen mit dem Rhesusfaktor "negativ". Die Blutgruppe 0 negativ ist ein Sonderfall, denn sie wird von fast jedem Patienten vertragen und wird bei Notfällen daher überproportional benötigt.

Aber auch Erstspender, die ihre Blutgruppe noch nicht kennen, sind herzlich eingeladen. "Wir brauchen generell mehr junge Menschen, die regelmäßig zur Spende kommen. Denn die Fluktuation ist in dieser Altersgruppe deutlich größer als bei den Menschen, die schon lange Blut spenden. Man kann sagen: Für jeden aus Altersgründen ausscheidenden Spender benötigen wir drei neue, um den Verlust auszugleichen", sagt Dr. Umhau.
Öffnungszeiten der Blutspendezentrale:
Montag und Dienstag, 8 bis 15 Uhr
Mittwoch und Donnerstag, 12 bis 19 Uhr
Freitag und Samstag, 8 bis 13 Uhr

Weitere Infos: