Die Shoko-Bar schließt

Manuel Lorenz

Am Samstag, dem 24. März, wird in der Shoko-Bar zum letzten Mal gefeiert. Dann schließt die Cocktailbar in der Post-Passage ihre Pforten. Der Grund: zu wenig Umsatz.



"Die Shoko-Bar war nicht ausreichend rentabel", sagt Noch-Inhaber Thomas Rauhut. Gleichzeitig zieht er aber eine positive Bilanz: "Für mich war das ein Lehrjahr."


Im November 2010 hatte Rauhut die Shoko-Bar als dezidiertes Nichtraucherlokal eröffnet. Er wollte damit ein gehobenes Publikum ansprechen, das Wert auf einen guten Cocktail und ein gehobenes Ambiente legt. Seither hatten dort vor allem wochenends regelmäßig DJs wie Tim Gladis, Rick van House und DJane Ana S! Deluxe aufgelegt. Eigentlich wollte Rauhut nach seinem Shoko-Jahr gemeinsam mit Yousef Eivaskhani das benachbarte Restaurant Fil übernehmen. Doch jetzt hat er andere Pläne: Ab September hat er in Freiburg etwas Größeres im Bereich der Gastronomie vor. Was genau, darüber schweigt er sich bislang aus.

Eivaskhani hingegen wird zweiter Teilhaber vom Fil. Das Restaurant wird innerhalb der letzten beiden Aprilwochen umgebaut werden und dann noch mehr in Richtung einer Bar ausgerichtet sein. "Das Fil funktioniert als Restaurant zwar gut, zwischen zwölf und eins herrscht aber immer Aufbruchstimmung", sagt Geschäftsführer Filipos Küçük. Nach dem Umbau soll das Fil am Wochenende bis zwei, drei Uhr morgens geöffnet sein und die Ex-Shoko-DJs sollen an jenen Abenden die Musik beisteuern. Und wenn alles nach Plan läuft, wird das Fil dann in der Shoko-Bar eine eigene Raucherbar unterbringen.

Damit würden jene Räumlichkeiten wieder zu dem werden, was sie vor der Shoko-Bar waren. Zwischen September und November 2010 betrieb dort nämlich Filipos Küçük die Raucherbar Smokey.

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