Die Shisha-Bar "Escobar" hat in der ehemaligen Lila-Bar eröffnet

Franziska Lorenz

Toprak Özcan ist der neue Chef in den Räumen der ehemaligen Lila-Bar, wo seit Ende Juni die Shishas qualmen. Was er noch alles in seiner "Escobar" vor hat, und welcher Tabak bei ihm am liebsten geraucht wird:

Bilder von El Patron, Pablo Escobar, höchstpersönlich hängen an den Wänden im Innenraum der neuen Shisha-Bar "Escobar" in der Wilhelmstraße. Das Mobiliar ist komplett neu, eine weitere Theke hielt Einzug und neu gestrichen wurde auch. Was auffällt: die Kohlenstoffmonoxid-Messgeräte an den Wänden und eine Abzugsanlage an der Stelle wo die Shisha-Kohle angemacht wird. Das sind besondere Vorschriften einer Shisha-Bar. Den kompletten Umbau erledigte der Betreiber Toprak Özcan in Eigenregie.


Als der 22-Jährige erfahren hat, dass die Räumlichkeiten in der Wilhelmstraße frei werden, hat er seine Chance ergriffen. "Ich habe selbst zwei Jahre in einem Shisha-Café gearbeitet. Als sich dann die Ladenfläche geboten hat, dachte ich mir ich versuche es mal", erzählt er.

Eine Ladies-Night wäre denkbar

Hauptsächlich junge Leute kommen zum Shisha Rauchen und Cocktailtrinken in die Escobar. Durch die Nähe zur UB ist das Publikum von Studenten geprägt. Aber auch Stammkundschaft hat die Escobar bereits.

In Zukunft will der Betreiber auch verschiedene Angebote einführen. "Wir wollen Studentenangebote machen, wie an einem Tag der Woche eine Vergünstigung auf Cocktails oder Longdrinks. Auch eine Ladies-Night wäre denkbar, also ab einer gewissen Uhrzeit nur Frauenpublikum", erzählt er.

Als es um die Wahl eines Namens für die Bar ging, war ihm eines gleich klar: "Ich wollte nichts Orientalisches, so wie eigentlich fast jedes Shisha-Café." Ein Kumpel hat ihm dann "Escobar" vorgeschlagen, weil es gerade auch durch die Netflix-Serie sehr präsent wurde. "Er hat mir den Name gesagt und den habe ich dann direkt auf die Gewerbeanmeldung geschrieben", sagt .

"Shisha ist ein Jugend-Kult, der bleibt auch weiter bestehen und ist nicht nur ein Hype." Toprak Özcan
Dass es eine Shisha-Bar werden soll, war für den 22-Jährigen sofort klar. "Shisha ist ein Jugend-Kult, der bleibt auch weiter bestehen und ist nicht nur ein Hype", erklärt er, "Ich rauche selbst Shisha seit ich 15 bin."

Das Expertenwissen musste Özcan sich also nicht erst aneignen. Die Shishas werden vom Chef persönlich zum Laufen gebracht. Ab 8,50 Euro gibt es eine Hookah. "Besonders gut laufen die Sorten Traube-Minze, Love66 und Watermelon-Chill", sagt er.




Bis jetzt ist Özcan sehr zufrieden mit der Escobar. "Es läuft alles so, wie ich es mir vorgestellt habe", erzählt er. Ein besonderes Highlight: Durch die genehmigte Außenbestuhlung kann man bei schönem Wetter sogar draußen eine Shisha oder einen Cocktail genießen.
Infos: bei Facebook

Kontakt: EscoBar Cocktail & Hookah Lounge, Wilhelmstraße 7

Öffnungszeiten: Mo bis Do 12 bis 1 Uhr, Fr bis Sa 12 bis 2 Uhr, So 13 bis 1 Uhr