Die IG Subkultur ist zufrieden mit dem Subkulturkongress #1

Carolin Buchheim

2400 Gäste bei der Galanacht in Locations in der ganzen Stadt und ein gut besuchter Kongress: mit ihrem Auftaktwochenende hat die IG Subkultur einen ordentlichen Start hingelegt. Pressesprecher Valentin Heneka zieht Bilanz.

Wie sieht Eure Bilanz nach dem Wochenende aus? Seid ihr als IG Subkultur zufrieden?

Valentin Heneka:
Ja, sehr zufrieden. Wir waren uns nicht sicher, wie gut das Konzept Galanacht vor der Konferenz angenommen werden würde – und die Resonanz war für beide Abende sehr groß, wir können wirklich zufrieden sein. Am Freitagabend waren einige der Veranstaltungsorte voll oder sehr voll, es gab Bändchenmangel und Einlassstopp – so großer Andrang macht natürlich glücklich. Alle Veranstaltungen waren gut besucht, Acts und Künstler waren zufrieden und die Stimmung war super. Negatives Feedback ist bei uns noch nicht angekommen. Der Kongress am Samstag war von Anfang an gut besucht und die Vorträge waren sehr spannend. Besonders Peter James' Vortrag hat uns viele wichtige Denkanstöße gegeben und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Da heißt es jetzt, in die Nacharbeit gehen und uns, trotz des tollen Wochenendes, auch selbstkritisch zu hinterfragen.


Wurden Eure Erwartungen, was die Beteiligung von außen anging, erfüllt?

Ja, es kam ein recht breites Stimmungsbild bei uns an – es waren zwar schon überwiegend Szeneleute im Publikum, aber eben nicht nur. Uns hat zum Beispiel auch gefreut, dass Gemeinderäte gekommen sind.

Und jetzt geht die Arbeit richtig los?

Galanacht und Kongress waren ja als Kick-Off für die Aktivitäten der IG geplant. Das Wochenende hat uns jetzt einen Weg aufgezeigt, den das alles gehen könnte und uns viele Ideen gegeben, wo man Schwerpunkte setzen oder wie man vorgehen könnte. Die vielen Eindrücke müssen wir jetzt erst mal verarbeiten. In den nächsten Wochen setzen wir uns jetzt erst mal intern mit dem weiteren Fahrplan auseinander. Im Raum steht auf jeden Fall eine Fortsetzung, möglicherweise in einem ähnlichen Format. Die Frage ist ja auch: Wer kommt jetzt auf uns zu – und auf wen gehen wir jetzt gezielt zu? Wie können wir die Diskussion von noch mehr Seiten anregen? Sicherlich können wir noch mehr machen, um das alles auf ein noch breiteres Fundament zu stellen, auch, um letztlich eine größere politische Wirkung zu erzielen.
Valentin Heneka, Ende 20, ist freier Journalist und legt als Valentin Eka im Freiburger Nachtleben Musik auf.

Die IG Subkultur ist ein Zusammenschluss von Bands, DJs, Künstler, Party- und Konzertveranstaltern aus Freiburg. Mehr Infos gibt’s unter http://ig-subkultur.de/ und auf Facebook: IG Subkultur.