Die Gesichter des Todes

Markus Hofmann

Mehr als 3.000 US-Solddaten sind seit dem März 2003 im Irak ums Leben gekommen. Die New York Times gibt vielen dieser gefallenen Soldaten ein Gesicht und einen Namen. Es ist das Gesicht des Todes.



Faces of Dead heißt diese Dokumentation. Sie wird eröffnet durch den Marinesoldaten Jay T. Aubin (36, oben) aus Waterville, der bereits am 21. März 2003, also einen Tag nach Kriegsbeginn, sein Leben verlor. Und sie schließt (vorläufig) mit dem 20-jährigen William Spencer aus Paris, Tennessee.


Jedes Kästchen dieser Rasterbilder repräsentiert - chronologisch geordnet - einen gefallenen Soldaten. Welches Schicksal sich hinter diesen farblosen Quadraten verbirgt, erfahren wir per Mausklick: Wir sehen das Gesicht des toten Soldaten, erfahren seinen Namen, sein Alter und seine Herkunft. Bedrückend!