Die Freiburgerin Anni macht beim Bachelor mit - weil Bobbele es nicht bringen

Laura Wolfert

Ann-Kathrin Burth sagt, die große Liebe™ findet sie in Freiburg nicht. Also setzt sie jetzt auf die RTL-Kuppelshow. Was Du so über die 24-Jährige wissen musst:



Die Freiburgerin Ann-Kathrin Burth macht bei der RTL-Kuppelshow "Der Bachelor" mit. Was muss man über die 24-Jährige wissen? Nun, sie hat zehn Finger - und dafür 1300 Nagellack-Flaschen. Außerdem: Sie ist ein großer Fan von "Sex and the City", mag vor allem Nymphomanin Samantha Jones.


Ein "Staat-Sex-amen", das braucht man wohl für die Bewerbung bei RTL. Dieses Wortspiel hat "Anni" auf Instagram gepostet. Es sei symbolisch, sagt sie, für ihr Diplom, das sie nach einem dreijährigen Rechtspflege-Studium gemacht habe.



Jetzt arbeitet die Freiburgerin als Rechtspflegerin im öffentlichen Justizdienst, ist bald Beamtin. Die Dreharbeiten fanden während ihres Urlaubs statt. Zwei Monate lang haben Anni, der Bachelor und die übrigen Teilnehmerinnen der Show im vergangenen Herbst in Florida die neue Staffel aufgezeichnet.

Schon in ihrem Vorstellungsvideo bei RTL kündigt sie an: Bei ihr gebe es "100 Shades of Grey"! Wie das gemeint ist? Vielleicht als Anspielung auf die Erotik-Schmonzette von Autorin E. L. James? Naja. Die 24-Jährige rudert zurück. Sie habe lediglich ihre unterschiedlichen Facetten deutlich machen wollen. So sei sie nicht "nur" Bachelor-Kandidatin, aber auch nicht "nur" Beamtin. Beeindruckend!

Was so eine facettenreiche Frau wohl für die letzte Rose tun würde? So genau will sich Anni da gar nicht festlegen, druckst herum. "Wenn irgendwas in die eine oder andere Richtung passiert, dann passiert es und ist dann auch richtig so."

Immerhin: Im Gegensatz zur ehemaligen Bachelor-Kandidatin Sarah Nowak habe sie nicht vor, im Playboy zu enden. Das vertrage sich auch gar nicht mal so gut mit ihrem Job als Rechtspflegerin. Schließlich arbeite sie doch für den Staat! "Da darf man sich gewisse Sachen nicht leisten", sagt Anni. Beim Bachelor mitzumachen scheint gerade noch okay zu sein.

Video: Not Profane - Summer Love



Auf Instagram scheint sich die Freiburgerin am liebsten im Bikini zu zeigen. So auch in einem Musikvideo des Electro-Pop-Musikers Not Profane, in dem sie zum ersten Mal vor der Kamera stand. "Das sei aber was anderes, als sich ganz nackt für ein Magazin auszuziehen", sagt Anni. Im Bikini sei man schließlich auch im Schwimmbad zu sehen - oder in der Dreisam:



"Mir geht es bei der Sendung darum, den Mann fürs Leben zu finden", sagt Anni. Wer der Bachelor der diesjährigen Staffeln sein wird, ist allerdings noch nicht offiziell bekannt. Bild.de handelt den Berliner Leonard Freier als heißen Kandidaten. Braunhaarig und blauäugig - würde das Annis Typ entsprechen? "Da möchte ich mich nicht genau festlegen!"

Die große Liebe - in Freiburg fände man die ihrer Erfahrung nach nicht. Seit zwei Jahren schon ist die Blondine allein. "Viele Männer wollen sich heutzutage nicht mehr binden, weil sie einfach zu viele Optionen und Möglichkeiten haben, die sie auch ohne eine feste Beziehung ausschöpfen können", klagt sie.

Und Tinder? Nein, das sei auch nichts für Anni. "Dort findet man nur Männer, die ihren Marktwert testen wollen", sagt sie - als eine von 22 Kandidatinnen, die nun in einer Fernsehsendung vor den Augen ganz Deutschlands um das Herz eines einzelnen Junggessellen kämpfen. Good point!

Ihre Freunde und Familien fänden die Teilnahmen an der der RTL-Serie super. Unterstützen und mit ihr leiden werde wohl doch nicht jeder. Mitunter stufe man sie als "Tussi" ein - oder als arrogant, so Anni. "Wenn man mich aber richtig kennt, weiß man, dass das ganz bestimmt nicht der Fall ist."



Ab dem 27. Januar kannst Du auf RTL sehen, ob der Bachelor Anni glücklicher machen kann als die Freiburger Jungs. Und andersrum.

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[Foto: Stefan Gregorowius/RTL]