Die beliebtesten Vornamen 2013: So haben Freiburger Eltern ihre Kinder genannt

Iris König

Emma, Mia, Ben, Jakob und David waren 2013 die Namen, die Freiburger Eltern am häufigsten ihren Babys gegeben haben. Welche Namen sonst noch auf der Babynamen-Top-Ten-Liste 2013 stehen und ein Schwung Anekdoten aus dem Freiburger Standesamt:



Vornamenstatistik 2013 Mädchen:


Rang 2012 in Klammern

  • Emma (3) und Mia (6) - 39
  • Emilia (4) - 36
  • Hannah/Hanna (6) - 33
  • Lina (10) - 31
  • Johanna (15) - 29
  • Mathilda/Matilda (10) - 27
  • Anna/Ana (2) und Sophia/Sofia (1) - 25
  • Luisa/Louisa (13) - 23
  • Lea/Leah (7) und Marie (5) - 22
  • Maja (11)/Maya (14) - 21

Vornamenstatistik 2013 Jungen:


Rang 2012 in Klammern

  • Ben (7) und Jakob/Jacob (5) - 47
  • David (3) - 40
  • Emil (12), Noah (4) und Paul (6) - 36
  • Louis/Luis (7) - 33
  • Jonathan (10) und Samuel (6) - 32
  • Felix (9) - 31
  • Henri/Henry (neu) und Luca/Luka (1) - 30
  • Elias (9), Leon (8) und Lukas/Lucas (2) - 29
  • Julian (5) - 28
  • Anton (neu) und Moritz (7) 25
4511 Babys wurden 2013 in Freiburg geboren - 2129 Mädchen und 2382 Jungen. Ganz oben auf der Rangliste der beliebtesten Babynamen stehen bei den Mädchen zwei und bei den Jungen drei Namen. Jeweils 39 Eltern wählten für ihre Tochter den Namen Emma und Mia, jeweils 47 Eltern entschieden sich für ihren Sohn für Ben und Jakob beziehungsweise Jacob. Aufsteigername des Jahres ist Emil: 2012 noch auf Rang 12 der Babynamenrangliste in Freiburg steht der Name nun mit 36 neuen Freiburger Emils auf Rang 3.

Was ungewöhnliche Namen anging, waren Freiburger Eltern im vergangenen Jahr ein wenig zurückhaltender als in den Vorjahren. Lediglich bei einem Namenswunsch mit der Schreibweise „Fabris“ erlaubten sich die Mitarbeiter des Standesamtes eine Anmerkung auf die korrekte Schreibweise „Fabrice“. Der Tipp wurde von den Eltern dankend angenommen. Außerdem wächst irgendwo in Freiburg nun ein Junge auf, der seinen Namen möglicherweise der US-amerikanischen-Krimiserie "CSI: Miami" verdankt: der Junge heißt Horatio.

Freiburger Eltern entschieden sich auch 2013 für Vornamen mit Bedeutung: Der afrikanische Mädchenname Nahla und bedeutet "ein Schluck Wasser"; der nigerianische Jungenname Tayo bedeutet "geboren zum Glücklichsein". Auch ein Trend in Richtung „Y“ ist auszumachen: Bei den Mädchen manifestieren sich Maya, Emily und Lilly, bei den Jungs entschieden sich Eltern für Fynn und Yann. Ein wuchtiger Wonneproppen ist das Freiburger Baby, das bei der Geburt 5300 Gramm wog und ganze 61 Zentimeter groß war. An Heiligabend 2012 scheinen es es sich viele Paare besonders gemütlich gemacht, das zumindest verrät die Geburtenrate am 24. September, auf den Tag genau neun Monate nach dem 24. Dezember: an diesem Tag wurden 27 Babys in Freiburg geboren.

Außerdem stellte Freiburg im Vorjahr einen Rekord bei Zwillingsgeburten auf. 121 Zwillinge sind 2013 zur Welt gekommen, das sind 16 mehr als im Vorjahr und auch innerhalb der letzten 35 Jahre die höchste Rate. Einem Zwillingspaar  bleibt der Geburtstag am selben Tag erspart und sie dürfen Doppelgeburtstag feiern, denn einer ist vor – der andere nach Mitternacht geboren. 

Bei seiner Pressekonferenz lieferte das Standesamt auch noch einen Schwung Anekdoten mit, die nichts mit Babys zu tun haben. Das Standesamt führ auch Buch darüber, wie viele Ehen zwar angemeldet - letztendlich aber nicht abgeschlossen werden: Ein Bräutigam bekam kurzfristig kalte Füße und ist nicht zur Trauung erschienen. Dafür haben sich drei Paare nach zuvoriger Scheidung ein zweites Mal das Jawort gegeben und eine Trauung fand im Gefängnis statt.

Was in der Türkei üblich ist, führte in Freiburg zunächst für Verwirrung: welcher Partner dem anderen nach der Trauung zuerst auf den Fuß tritt, der hat von da an das Sagen in der Ehe. Tumultartige Szenen sollen sich im historischen Trauzimmer im Freiburger Rathaus abgspielt haben.

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