Deutschlands dümmster Handydieb - ist Freiburger

fudder-Redaktion

Wenn Du ein Handy klaust, solltest Du eines vermeiden: Anrufe entgegennehmen. Genau das tat ein Freiburger Handydieb aber am Montag - und nicht nur das. Die unglaubliche Geschichte eines Dummkopfes, der Dieb sein wollte - und dabei nicht nur sich selbst verriet:



Am Sonntag, den 17.05.2015, gegen 18:00 Uhr, meldete eine Mitarbeiterin einer Freiburger Klinik, dass ihre Handtasche samt Inhalt gestohlen wurde. Vom Täter sei weit und breit keine Spur. In der Handtasche befand sich das Mobiltelefon der Besitzerin.


Als sie am nächsten Morgen ihr eigenes Handy anrief, meldete sich am anderen Ende tatsächlich der Täter - und gab auf die Frage, wo er sich aufhalte, sogar eine Antwort.

Schnell alarmierte die Handybesitzerin die Polizei und teilte mit, dass sich der Handydieb in der Eschholzstraße aufhalten würde. Daraufhin kontrollierten Beamte eine verdächtige Personengruppe von drei Personen in der Stühlinger Straße.  Dabei wurde nicht nur das gestohlene Handy beim Täter gefunden - sondern auch festgestellt, dass sein 27-jähriger Begleiter zur Festnahme ausgeschrieben war.

Dem Betroffenen wurde sofort die Festnahme erklärt - woraufhin er aggressiv wurde. Die Beamten legten im Handschellen an.

In der Folge wurde der 27-Jährige dem Amtsrichter in Freiburg vorgeführt, anschließend sollte er in eine Justizvollzugsanstalt verbracht werden.

Nach der Vorführung beim Amtsgericht griff er die beiden Beamten an und verpasste einem der Polizisten einen Kopfstoß - und trat nach dem Anderen. Dadurch brach der Polizist sich den Arm. Die verletzten Polizeibeamten mussten in einer Klinik behandelt werden, während der Beschuldigte von einer anderen Streifenbesatzung zur Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

[Foto 1: Ammentorp - Fotolia.com]

[Anmerkung: In einer früheren Fassung schrieben wir, der Täter habe sich den Arm gebrochen - nicht der Polizist. Diese Annahme fußte auf einem Missverständnis unsererseits. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.]