Schule

Der Musiker und Aktivist Pippo Pollina kommt zu "Nachgefragt" ans Rotteck-Gymnasium

Luisa Joa

"Mein bestes Lied werde ich morgen schreiben." So lautet das Motto des italienischen Liedermachers Pippo Pollina. Die Schüler des Freiburger Rotteck-Gymnasiums haben ihn für den 2. Oktober zu ihrer Reihe "Nachgefragt" eingeladen.

Viele kennen seinen Sohn Julian Pollina, der sich wenn auch unter dem Künstlernamen Faber als Singer/Songwriter einen Namen gemacht hat. Am 2. Oktober um 19.30 Uhr wird der italienische Musiker und Aktivist Pippo Pollina bei "Nachgefragt" im Rotteck-Gymnasium zu Gast sein.


Pippo Pollino wuchs in der sizilianischen Hauptstadt Palermo auf. Schon in den 80er-Jahren werden die Bürger der Insel von der sizilianischen Mafia bedroht. Der damalige Jurastudent möchte etwas unternehmen und engagiert sich bei einer Antimafia- Zeitung. Als sein Chefredakteur ermordet wird zieht er sich zurück und es beginnt ein neues Kapitel in seinem Leben.

Zürich hat es ihm angetan

Als Straßenmusiker reist er durch die Welt, singt Lieder über Freiheit und Gerechtigkeit und findet sich nach drei Jahren in Zürich wieder, wo er auch bleibt. Vor allem in Deutschland und der Schweiz hat er nun ein großes Publikum.

Bei "Nachgefragt" soll aber nicht nur seine Musik im Vordergrund stehen. Im Gespräch mit den Schülern wird es auch um Wurzeln und Flügel, Europa und Populismus gehen und darum wie er mit dem Erfolg seines Sohnes Faber umgeht.
  • Was: Nachgefragt mit Pippo Pollino
  • Wann: 2. Oktober, 19.30 Uhr
  • Wo: Rotteck-Gymnasium
  • Eintritt: frei

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