Bauarbeiten im Glockenturm verzögern sich

Der Münsterturm bleibt bis Herbst 2018 geschlossen

BZ-Redaktion

Der Münsterturm bleibt für Besucher noch bis zum Herbst 2018 geschlossen. Die seit einem Jahr laufenden Sanierungsarbeiten in der Türmerstube und im Glockenturm dauern länger als geplant.

Ursprünglich sollten die Arbeiten im Turm des Freiburger Münsters im März abgeschlossen werden. Wegen der Belastung mit Asbest und Holzschutzmitteln im Glockenstuhl war der Münsterturm für Besucher während der Bauarbeiten gesperrt.


"Diese Sanierungsarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, dafür haben sich jedoch an anderen Stellen neue Herausforderungen ergeben, die individueller handwerklicher Einzellösungen bedürfen", teilte Jan Kühle, stellvertretender Vorsitzender des Münsterfabrikfonds, am Dienstag mit. Der Fonds als Stiftung kirchlichen Rechts ist Eigentümer des Freiburger Münsters.

Arbeiten auf allen Etagen notwendig

Die Baustelle erstreckt sich von der Türkonstruktion zum Münsterplatz hin bis hoch in den Glockenstuhl hinein und damit über alle Etagen hinweg. "Sanierungsarbeiten im mittelalterlichen Münster sind eben niemals Standardsituationen", so Jan Kühle, der die erneute Verzögerung auch mit Blick auf auswärtige Besucher, bedauert.

Der Turm soll nun im Herbst 2018 wieder offen sein. Dann werden die Gäste über den modernisierten Eingangsbereich an der Südseite des Münsters Zugang haben und im Innern funktionell und gestalterisch neue Elemente vorfinden – vom Lichtkonzept bis hin zur neugestalteten Türmerstube.