Der große Mitfahrbörsen-Vergleich

Adrian Hoffmann

Es gibt mittlerweile sechs etablierte Mitfahrvermittlungen auf dem Markt - und wenn die Spritpreise weiterhin steigen, werden es wohl bald noch ein paar mehr werden. Die Berliner Zeitung hat in einem ausführlichen Artikel die Mitfahrbörsen miteinander verglichen. Herausgekommen ist das, was allen, die schon Erfahrungen damit gemacht haben, eigentlich schon vorher klar war: Mitfahrgelegenheit.de ist der überzeugende Marktführer.

Eines der entscheidenden Kriterien, die zu diesem Ergebnis geführt haben, sind die Kosten, die für die Mitfahrvermittlung über Mitfahrgelegenheit.de anfallen: nämlich keine. Sowohl Handynummer als auch Mailadresse des Fahrers sind für den Mitfahrsuchenden gleich einsehbar. Also kann ich als Mitfahrender sofort zum Telefon greifen und mich danach erkunden, ob noch ein Platz im Auto frei ist - wogegen ich bei Mitfahrbörsen mit kostenpflichtiger Vermittlung erst mal auf die Freigabe der Handynummer warten muss.


Und der zweite große Vorteil, den Mitfahrgelegenheit.de ganz objektiv betrachtet hat: Die Frequenz an Nutzern ist sehr hoch - und das erhöht die Wahrscheinlichkeit immens, jemanden für seine gewünschte Fahrt zu finden, sei es als Fahrer oder als Mitfahrer. Ähnlich gut frequentiert ist auch Mitfahrzentrale.de, allerdings ist die Preispolitik unübersichtlich.

Bei allen gilt grundsätzlich: Es gibt keine Gewähr, dass es klappt. Am Treffpunkt stehen und versetzt werden, das passiert durchaus, mit ein bisschen Pech sogar an Heilig Abend (ich spreche da aus Erfahrung). Dafür gibt es aber immer wieder auch besonders nette Menschen.

Die wichtigsten Mitfahrvermittlungen im Überlick: