Technik

Der Freiburger Hackathon geht am Wochenende in die fünfte Runde

Lea Messerschmidt

Jährlich kommen Teams beim Freiburger Hackathon zusammen, um Lösungen für Probleme zu den Themen Tourismus, Handel und Handwerk zu finden. Der Initiator Ivan Acimovic stellt das Projekt im Interview vor.

Was ist das Konzept hinter dem Hackathon?

Der Hackathon beschreibt zunächst nicht die Fähigkeit des Hackens an sich. Bei dem Event geht es darum, Lösungen auf aktuelle Fragen zu finden. Beispielsweise die Frage wie die touristischen Besucher Freiburgs smart gelenkt werden können, um überfüllte Plätze zu vermeiden? Oder: Wie können Handwerksbetriebe in Zeiten des Fachkräftemangels bei der Mitarbeitergewinnung digital unterstützt werden? Dieses Jahr, vom 28. bis 30. Juni, kann jeder Interessierte beim Hackathon teilnehmen, um über die Themen Tourismus, Handwerk und Handel zu diskutieren. Wir möchten junge Umdenkende fördern und mit ihnen ihre Konzepte für Südbaden verwirklichen.

Wie läuft der Hackathon ab?

Wir haben dieses Jahr erstmals eine Kooperation mit DIGIT, dem Fachamt für Digitales und IT der Stadt Freiburg. Das ist neu, denn bis jetzt lief das Programm nur an den zwei Tagen. Im September sprachen wir als Veranstalter über die drei Themen des Hackathons. Die Probleme und Bedürfnisse zu den Themen Tourismus, Handel und Handwerk ergeben die Challenges für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Aufgabe besteht darin für diese Schwierigkeiten gemeinsam Lösungen zu finden. Dieses Jahr unterstützen wir auch nach dem Hackathon die Gewinner-Teams und verhelfen ihnen so zu Geschäftsmodellen. So werden die Teams an eine marktfertige Lösung herangeführt.

Die Aktion beginnt am Freitag mit der Vorstellung der Challenges. Anschließend hören wir die Erfolgsgeschichten des letzten Jahres und bilden interdisziplinäre Teams. Die Teams werden aus drei bis acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestehen. Der Freiburger Hackathon bietet die Möglichkeit, dass sich Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammenfinden. Das Event ist unabhängig von besonderen Fähigkeiten für jedermann und -frau offen. Die Erfahrungen der letzten vier Jahre zeigen , dass eine größere Vielfalt in den Teams zu besseren Ergebnissen führt.

Was ist das Besondere am Hackathon?

Der Hackathon ist ein kostenloses Angebot. Verpflegung sowie das Equipment werden von dem Veranstalter gestellt. Die Teilnehmer müssen nur gute Laune mitbringen. Außerdem ist die Aktion kein Wettbewerb, sondern ein klassisches Team-Event. Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln ihre eigene Lösungen. Der Hackathon bietet Austausch und die Möglichkeit ein Thema von verschiedenen Standpunkten aus zu beleuchten. Dabei entsteht Innovation. Der Hackathon verbindet Menschen, die sonst nicht so viel miteinander zu tun hätten durch den interdisziplinären Aspekt.

Auf welche Erfolge kann der Hackathon zurückschauen?

Am Freitag ist zum Beispiel das Team City_matters des letzten Jahres da und präsentiert ihre Erfolgsgeschichte. Aber auch andere Teams, die bei dem Hackathon angefangen haben, haben nach den 48 Stunden auch andere Preise abräumen können und setzten ihre Systeme, teilweise heute noch ein.

Wichtig sind auch die einzelnen Erfolgsgeschichten von Menschen, die sich dort getroffen haben und neue Sichtweisen kennengelernt haben. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagen, dass der Hackathon ein wichtiger Punkt in ihrer eigenen Entwicklung sei.
  • Was: 5. Freiburger Hackathon
  • Wann: 28. bis 30. Juni, Start: Samstag, 28. Juni, 17.30 Uhr, Ende: Sonntag: 30. Juni, 15 Uhr.
  • Wo: Carl-Schurz-Haus, Eisenbahnstraße 58-62