Der Freiburger Filmemacher David Förster will beim Kurzfilmwettberb "99 Fire Films" weit vorne landen

Euch

Die Teilnehmer des Kurzfilmwettbewerb "99 Fire Films" standen vor einer kniffligen Aufgabe. Sie hatten nur 99 Stunden Zeit, um einen Kurzfilm zu drehen, der 99 Sekunden dauert. Die beiden Freiburger Filmemacher David Förster (kleines Foto) und Johannes Heitmann haben es unter die Top 99 geschafft. Bis Montag (9.2.), 13 Uhr, könnt ihr für sie voten! David beschreibt, wie ihr Film entstanden ist:



Hey, Ich bin David Förster aus Freiburg. Seit einiger Zeit drehe ich Kurzfilme in und um Freiburg,  zusammen mit einem kleinen Kreis motivierter Kommilitonen. Mal lustig, mal (etwas) ernster. Eigentlich studiere ich Germanistik, aber meine tatsächliche Leidenschaft gilt dem Film  - und sobald es das Studium zulässt, suche ich neue Ideen und versuche, diese umzusetzen.


Schon 2014 haben wir bei dem 99-Fire-Films Award mitgemacht und in 99 Stunden einen Kurzfilm aus dem Boden gestampft (fudder berichtete). Mit unserem Beitrag haben wir es damals auf den 4. Platz beim Publikumsvoting geschafft, was uns natürlich motiviert hat, in 2015 wieder dabei zu sein.

Auch in diesem Jahr sind wir unter mehr als 6000 Einsendungen unter die Top 99 gekommen, für die man momentan beim Publikumsvoting abstimmen kann.  Der Wettbewerb steht jedes Jahr unter einem neuen Motto, dieses Jahr war es "Was du schon immer einmal tun wolltest."

Mit dem Thema durfte man so frei umgehen wie man mochte. Hauptsache, man überschreitet die 99-Sekunden-Grenze nicht, außerdem musste  das Wort HASHTAG eindeutig in den Film eingebunden werden.

Jeder möchte gerne einmal Großes tun, Berge besteigen, Meere überqueren, Supermann sein oder George W. Bush eine klatschen. Aber was ist mit den eher "normalen" innigen Wünschen?
Möchte nicht jeder einmal eine interessante Person kennen lernen? Manch einer glaubt, eine Bar sei der beste Ort dafür; das macht man doch so? Nur läuft nicht immer alles nach Plan, und manchmal kommt es eben anders als man denkt. Es muss nicht immer alles genauso laufen, wie du denkst, dass es laufen soll.

Unser Film "Frank" spielt ausschließlich in Freiburg. Neben der Bar Erika und der Schachtel war vor allem die Innenstadt unser Drehort. Deshalb hat der Film mit Sicherheit einen hohen Wiedererkennungswert für alle Freiburger.

Aufgrund der Beschränkung auf 99 Sekunden saßen wir nach den Drehtagen im Schnitt und sahen uns mit 240 Sekunden Material konfrontiert, das wir "auf keinen Fall noch kürzer schneiden können". Doch wat muss dat muss - und so schnibbelten wir und kürzten und warfen die Hände über'n Kopp und vergossen eine Träne für jede Sekunde, die unter den Tisch fiel. Letzten Endes ist ein ziemlich zackiger Film draus geworden, der schnell von A nach B huscht, aber dennoch Raum lässt, ihn vielleicht auf mehr als der offensichtlichen Ebene zu betrachten.

Unendlicher Dank geht dabei auch an unseren hauseigenen Komponisten Walter Grunt. Nach der Abgabe gab es langes Bibbern  -  und nun sind wir wieder bei den besten 99 Einsendungen dabei! Allein schon die Nominierung hat uns eine Einladung auf die Berlinale zur Preisverleihung gebracht. Wenn wir dort den Preis abstauben könnten, dann wären eine ganze Menge Leute mächtig stolz.

Zum Voting geht's hier (jeder hat 9 Stimmen, Voting endet am Montag, 9.2., um 13 Uhr): Wenn euch der Film gefällt, sind wir dankbar für Eure Stimme!

Was wir sonst so getrieben haben:
  • Fallobst - ein bierernster Kurzfilm über das unlustige Rauchen.
 

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