Der Freiburger DJ Borrowed Identity spielt im Club Fabric in London

Bernhard Amelung

Noch vor drei Jahren war der Freiburger Disc Jockey Borrowed Identity nur Insidern bekannt. Heute spielt er Woche für Woche in den angesagtesten Technoclubs auf der Welt. Im Februar präsentiert er zum ersten Mal sein Live-Set, im Club Fabric in London. Für das clubeigene Blog hat er vorab einen Mix aufgenommen und ein paar Fragen beantwortet.



In dem Interview mit Olivia vom Londoner Club Fabric erzählt Borrowed Identity, von Freunden Chris genannt, wie er zur elektronischen Musik gefunden hat, woher er seine Inspiration fürs Produzieren nimmt und was in den vergangenen Jahren seine größten Herausforderungen als Künstler waren. Zu diesen gehörte unter anderem die Entscheidung, sich ganz auf das Musik machen und Auflegen zu konzentrieren.


Beharrlich arbeitete der Freiburger, der mit rumänischer Volksmusik, dem HipHop eines Snoop Dogg und dem French House von Daft Punk aufgewachsen ist, an seinem eigenen Sound. Der klingt mal roh, Soul- und Funk-samplegetrieben, aus einer MPC herausgearbeitet, dann wieder düster, melancholisch und reduziert - ganz so, wie ihn die Berghain-Stamm-DJs gerne auflegen. In deren Umfeld bewegt er sich mittlerweile regelmäßig. Zuletzt produzierte er ein Stück für die Panoramabar-Compilation von Ryan Elliott.

Am Samstag, 7. Februar, debütiert er mit seinem Live-Act im Londoner Club Fabric, seit bald 16 Jahren eine der Top-Adressen für House und Techno in der britischen Hauptstadt. In seinem Promo-Mix für die Clubnacht spielt er neben "Faith", das 2012 auf dem Freiburger Plattenlabel Foul & Sunk erschien, viel unveröffentlichtes Material. So könnte auch sein Debütalbum klingen, das er noch in diesem Jahr fertig produzieren möchte.

Borrowed Identity - Fabric Promo Mix

Quelle: Soundcloud


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[Foto: Borrowed Identity/Fionn Große]