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Der Film "Das Leben meiner Tochter" macht auf Organspenden aufmerksam

Emma Tries

Der Mangel an Organspendern ist ein viel diskutiertes Thema. "Das Leben meiner Tochter" erzählt die Geschichte einer Familie, deren Tochter dringend ein Spenderorgan benötigt. Am 29. Mai findet eine Preview im Friedrichsbau statt.

Was der achtjährigen Jana im Film "Das Leben meiner Tochter" passiert, ist ein Horrorszenario für viele Eltern. Das junge Mädchen erleidet einen Herzstillstand und benötigt danach dringend ein Spenderherz. Nachdem sie nach langem Warten immer noch keines erhält, zieht ihr Vater in Erwägung, sich an einen illegalen Organhändler zu wenden.


Was würde ich in dieser Situation tun? Wie weit würde ich für mein Kind gehen? Dies sind die Fragen, die der Film "Das Leben meiner Tochter" von Steffen Weinert stellt. Gleichzeitig möchte er auf das akute Problem der fehlenden Organspenden aufmerksam machen.

Tag der Organspende am 1. Juni

"Wenn man jemanden fragt, was würdest du tun, um das Leben deines Kindes zu retten, bekommt man fast immer die Antwort: alles", erklärt der Regisseur die Problematik. "Wenn man die Sache aber mal wirklich zu Ende denkt, kommt man vielleicht zu einem anderen Ergebnis."

In Deutschland warten derzeit etwa 9400 Leute auf ein Spenderorgan, 2018 gab es bundesweit 955 Organspenden. In der Politik wird dieses Problem schon seit einiger Zeit kontrovers diskutiert, rund ein Drittel der Deutschen besitzen einen Organspendeausweis.


Der Kinostart für "Das Leben meiner Tochter" ist am 6. Juni, passend zum Tag der Organspende am 1. Juni. Schon am 29. Mai wird es im Friedrichsbau Kino in Freiburg eine Preview zusammen mit dem Regisseur Steffen Weinert geben. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zusammen mit dem Verein "Junge Helden", der sich für die Aufklärung über Organspenden einsetzt, statt.
  • Was: Film-Preview "Das Leben meiner Tochter"
  • Wann: 29. Mai, 18.30 Uhr
  • Wo: Friedrichsbau Kino
  • Kosten: 8,50 Euro, 7,50 Euro ermäßigt