Dein Facebook-Leben im Museum

Carolin Buchheim

Individualität drückt der moderne Mensch bevorzugt nicht nur durch Konsum und Kleidung aus, sondern auch durch seine Aktivitäten im Social Web. Die Fotos, die wir zu Facebook hochladen, unsere Facebook-"Freunde",-Likes und Statusmeldung sind identitätsstiftend. Intel baut dem Facebook-Individuum gleich mal ein virtuelles Museum. Das Museum of Me.



Einfach Intel den Zugriff auf das gesamte Facebook-Profil erlauben (und danach gefälligst sofort wieder zurücknehmen), und zack! zoomt man zu kitschiger Musik durch die virtuellen Ausstellungsräume des Museum of Me, in denen die eigenen Profilbilder an der Wand hängen, Worte aus Statusmeldungen über Videoleinwände flackern und Roboter aus den Bildern der Facebook-Kontakte ein neues Bild montieren.


In meinem virtuellen Museum sieht mein Leben recht....langweilig aus, übrigens. Viel langweiliger, als in Echt, finde ich. Das liegt wohl daran, dass ich Facebook nur sporadisch nutze, und nur sehr wenig Fotos dort lagern.

Sowas aber auch.

Wie sieht Dein Museum of Me aus?

[via Spreeblick: Die neueste Museumsausstellung: Du]

Mehr dazu: