Debatte: Brauchen wir einen Nelson-Mandela-Platz?

fudder-Redaktion

Fünf Tage nach dem Tod von Nelson Mandela fordern die Freiburger Jusos, dass ein Platz in der Stadt nach ihm benannt werden soll. Was meint ihr: Haben die Jusos recht? Und wenn ja: Wo sollte der Nelson-Mandela-Platz hinkommen?



"Wir möchten das Lebenswerk dieses großen Menschen ehren, dessen Tod uns alle sehr berührt", sagt Julia Söhne, die stellvertretende Kreisvorsitzende der Jusos. "Der Stadt Freiburg stände es gut zu Gesicht mit einem solchen Platz ein Zeichen gegen Rassismus und Unterdrückung sowie für Toleranz und ein friedliches Miteinander zu setzen."


Claus Georg Nolte, der Juso-Kreisvorsitzende sagt: "Ein guter Ort wäre zum Beispiel der zentrale Platz des möglichen neuen Stadtteils Gutleutmatten." Falls dies nicht möglich sein sollte, könne er sich auch eine Umbenennung des Konrad-Adenauer-Platzes vorstellen. Nolte: "Dies wäre sogar ein politisches Signal, da Adenauer seinerzeit ein Verfechter des Kolonialgedankens war, der die Bevölkerungen Afrikas in ein großes Unglück stürzte, gegen welches Vorbilder wie Mandela zu Recht aufbegehrten."

In Freiburg, so Silvia Fiebig vom Juso-Kreisvorstand, sei ihres Wissens keine einzige Straße nach einem Afrikaner benannt. Ein Nelson-Mandela-Platz wäre ein wichtiges Zeichen im Sinne der Völkerverständigung und würde ihn als einen großen Weltbürger ehren."

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Was meint ihr: Haben die Jusos mit ihrer Forderung recht? Brauchen wir in Freiburg einen Nelson-Mandela-Platz? Wo sollte er hin? Welchen Persönlichkeiten sollten wir noch einen Platz widmen - und welchen ihren angestammten wegnehmen? Rein mit euren Antworten in die Kommentare!

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[Foto: AFP]