Das ZMF wird virtuell

Markus Hofmann

Der Freiburger Blogger Jens Picek hat uns darauf hingewiesen, dass das Zeltmusikfestival (ZMF) neue virtuelle Wege einschlägt und verstärkt auf das Internet setzt. Mit einer Medienwerkstatt will das ZMF die "ausgesprochen technophile Handy- und Online-Generation" ansprechen. Das Zeltmusikfestival verwandelt sich nun also in ein Virtual Festival. So lautet auch der Name der neuen Plattform. Dort heißt es unter anderem: "Die Zeit ist reif für ein ZMF-Update." Das ZMF solle erweitert werden um eine Medienwerkstatt, die neben dem realen auch ein "virtuelles Festival" in Szene setzt. Dabei könne das Freiburger Festival via Internet mit anderen, zeitgleich stattfindenden Festivals kommunizieren, aktuelle Events austauschen, eine internationale Künstlerszene einbinden und eine weltweite Kooperation aufbauen.Soweit die Philosophie. Das Funktionsspektrum der Plattform, das sich in dieser frühen Alphaphase erahnen lässt, ist in der Tat beachtlich. Kaum ein Buzzword, das den Web-2.0-Hype in diesen Tagen befeuert, wird beim virtuellen Festival ausgelassen: Wiki, Blog, Mobile Movies, Audio-Streaming, Video-Streaming... Ein ganz schön sportliches Konzept.Ob die Seite schlussendlich auch hält, was sie verspricht? Jens Picek bewertet das, was auf der Seite des virtuellen Festivals bislang zu sehen ist, in seinem Blog Jens macht Werbung recht kritisch:

Die Agentur probiert aus was möglich ist, möchte kostenpflichtige MP3-Downloads, Videos(z.B. MPEG4 for sale), einen ”Blog?, und noch vieles anderes anbieten?. Und dann eine Framebasierte Version einer Internetseite? Hallo?!? Was soll das?!?
Auf fudder werden wir die weitere Entwicklung des Projekts, das vom Breisacher Software-Entwickler Netcontrol realisiert wird, neugierig verfolgen!Links:- Zeltmusikfestvial- Virtual Festival