Das Wort zum Montag: Worauf wir uns diese Woche freuen

Marius Buhl

Noch eine Woche: Dann ist der Melancholie-Monat November vorbei - und der Dezember steht an. Wie ihr diese letzte Woche zu einer fantastischen macht, steht in der montäglichen Wochenvorschau:



Im Kino

Die Mannschaft. Der Film über die deutsche Nationalmannschaft zeigt Spieler und Trainer auf dem Weg zum Weltmeistertitel in Rio. Der Film bezieht sich auch auf ein angebliches Zitat des englischen Stars Steven Gerrard. Der soll nach dem 7:1 getwittert haben:"Brasilien hat Neymar. Argentinien hat Messi. Portugal hat Ronaldo. Deutschland hat eine Mannschaft." Wie sich später herausstellte, gehörte der Twitter-Account "iSteven8Gerrard" aber gar nicht Gerrard, sondern einem Fan. Trotzdem schön.



Theater

Wir sind ein bisschen traurig: Am Sonntag endete das Festival 'Politik im freien Theater'. Das Schöne: Es gibt Ersatz. Am kommenden Samstag, dem 29.11., startet das Stück 'Tschick' in Freiburg. Das Jugendbuch von Wolfgang Herrndorf war ein fantastischer Erfolg, nun inszeniert der Freiburger Jung-Regisseur Sascha Flocken das Stück für das Freiburger Theater. Im Roman geht's um einen Außenseiter, der zusammen mit seinem seltsamen Außenseiter-Kumpel und einem geklauten Wagen durch Deutschland fährt. Die Premiere wird im Werkraum des Theaters aufgeführt.

Wochenhighlight

Am Freitag kommt Cro nach Freiburg. Cro ist einer der bekanntesten deutschen Rapper, seine Hit-Single Easy wurde bei Youtube mehr als 40 Mio Mal geklickt. In Freiburg tritt der Mädchen-Schwarm, Soft-Hiphopper, Pandamaskenträger in der Rothaus-Arena auf. Bei uns lest ihr sowohl eine Rezension des Konzerts, als auch ein Interview mit Cro vorab.



Draußen

Der Weihnachtsmarkt hat eröffnet. Jeder weitere Kommentar ist überflüssig.

Soundtrack der Woche

Es ist zwar schon einen Monat her, dass der kanadische Electro-Musiker Caribou sein neues Album 'Our Love' präsentierte, bei uns läuft die Single gleichnamige Single aber noch immer in heavy rotation. Das darf auch noch eine Woche so bleiben.



Lesestoff

"Kafaku war schon mit vielen Frauen im Auto mitgefahren. Er unterteilte sie grundsätzlich in zwei Typen: Die einen fuhren ihm zu waghalsig, die anderen zu vorsichtig. Zahlenmäßig überwogen – glücklicherweise – die letzteren." Dieser Satz ist der Beginn einer von 7 Erzählungen, die der Japaner Haruki Murakami gerade unter dem Titel "Von Männern, die keine Frauen haben" veröffentlichte. Und wenn das etwas platt klingt, dann ist das absichtlich so. So führt Murakami dem Leser direkt das Problem der Spezies "Männer, die keine Frauen haben" vor. Wir finden: Kann man lesen.

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