Das Wollbeinpferd

Martin Herceg

Fast eineinhalb Jahre lang haben über 30 strickfreudige Friseurkundinnen und -kunden an einem Herbst- und Winter-Outfit für das Holbeinpferd gestrickt. Das Ergebniss ist seit Samstag zu sehen:



Die Idee für den Holbeinpferd-Outfit kam Andrea Schlatter während eines Friseurtermins bei Michael Akermann in dessen Salon Hairzblut.

"Frau Schlatter war dabei, den 100-jährigen Kalender zu lesen, der einen kalten Spätsommer prognostizierte", sagt Michael Akermann. Damit das Holbeinpferd einen eventuellen Kälteeinbruch unbeschadet überstehen kann, entwarf Andrea Schlatter gemeinsam mit Michael Akermann das Strickmuster für die Herbst- und Winterkollektion des Holbeinpferds. Und so startete im März 2012 das Projekt „Wollbeinpferd“.

Kundinnen und Kunden des Salons Hairzblut konnten während ihres Friseurbesuchs zu Nadeln und Wolle greifen. Das Projekt war „top secret“, und erst vor zwei Wochen erfuhren die Nadelakteure, was mit den Strickmustern passiert.

Seit Samstag ist das Holbeinpferd eingewollt - und schwitzt sich vermutlich ob der neuerlichen Wärme den Buckel ab.

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Fotogalerie: Sara Feickert


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