Das WG-Projekt im Theater Freiburg

Laura Wolfert

Kifferbude, Kommune, billiges Wohnkonzept - Wohngemeinschaften haben sich in den Jahren stark verändert. Das Theaterstück "Das WG-Projekt" stellt das Zusammenleben in den 60ern bis heute dar - mit Schauspielern, die dabei ihre eigenen WG-Geschichten erzählen:



Es sind acht Akteure, Mitbewohner von früher und heute, die seit Oktober ihre eigenen Wohn-Biografien recherchiert haben. Die jüngste Schauspielerin ist 22, dabei ist aber auch eine 70-jährige Dame, die mit ihrem Mann heute wieder auf WG-Suche ist.

Was ist in der Zeit passiert und sind WGs immernoch so politisch wie früher? Die Zuschauer dürfen sich zu Beginn des Stücks selbst eine halbe Stunde auf Suche begeben: Auf der Bühne, die aus drei Ebenen mit je zwei kleinen Zimmern besteht, sind persönliche Gegenstände der Schauspieler zu entdecken.   

Für ihrer Recherche haben die Schauspieler Menschen getroffen, die das gemeinschaftliche Zusammenleben zu bestimmten Zeiten miterlebt haben. Dabei war Margarethe, die vor rund 37 Jahren in einer Landkommune gelebt hat oder Achim, der in den 1980er-Jahren in der Freiburger Hausbesetzerszene aktiv war.

Das WG-Projekt ist eine Collage aus Theater und Film. Es besteht aus unterschiedlichen, kleinen Geschichten, die alle aufeinander aufbauen. Dazu werden kurze Videoabschnitte eingespielt, in denen die Schauspieler über ihre Erlebnisse in Wohngemeinschaften erzählen. So werden die Zeiten des Zusammenlebens illustriert. "Mit viel Humor und großer Leichtigkeit", sagt Schauspielerin Kathrin Schmider.

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Foto-Galerie: Maurice Korbel/Theater Freiburg

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