Das Tanzprojekt GRENZLAND eröffnet neue Perspektiven auf Fremdheit

Euch

Zerrissenheit und Wut, heftige körperliche Auseinandersetzungen: Das Tanzprojekt "GRENZLAND" erkundet das Spannungsfeld zwischen persönlichem Stolz und dem Gefühl, alles verloren zu haben - und setzt Grenzen, die für eine eigene Identität nötig sind. Was es damit auf sich hat:



Die an diesem Projekt beteiligten europäischen und afrikanischen Künstler - fünf Tänzer und zwei Musiker der Tanzkompanie DAGADA - sind an dem Ort, an dem sie aktuell leben, fremd. Was sie fremd sein lässt, ist offensichtlich: ihre Herkunft. Was sie fremd bleiben lässt, wird schwieriger: ihre aktuellen Lebensbedingungen. Was hat das für Auswirkungen in einer multikulturellen Stadt wie Freiburg, in der wir immer gemischter und fremder werden?


Die Freiburger Tänzerin und Choreografin Karolin Stächele (Bild unten) schärft in ihrer neuen Produktion den Blick, mit dem wir auf andere Kulturen schauen und problematisiert gängige Vorstellungen von kultureller Überlegenheit. Das Stück sensibilisiert für Konflikte mit denen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und in fremden Umgebungen täglich konfrontiert werden.



"GRENZLAND" geht von den Menschen aus, für die ein neuer Umgang gefunden werden muss. Der Spielraum zwischen Stigmatisierung und Bereicherung, zwischen Ausgrenzung und Vereinnahmung soll in dem Projekt ganz unmittelbar "in Bewegung" gebracht werden. Dem Zuschauer werden neue Perspektiven eröffnet: "Weiß ist nicht gleich Weiß und Schwarz ist nicht gleich Schwarz".

Wir haben eine crowdfunding Kampagne gestartet, da wir noch finanzielle Unterstützung zur Realisierung brauchen. Wir freuen uns, wenn ihr mehr über das Projekt und die Mitwirkenden erfahren wollt und uns helft, das nötige Geld zusammen zu bekommen: https://www.startnext.com/grenzland

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[Grafik: Paul Tinsley (orderbeatschaos.com), Foto: MINZ&KUNST PHOTODESIGN // Yasemin Aus dem Kahmen]