Das sind fudders Highlights für das Cine-Latino-Festival im Koki

Julia Stulberg & Jannis Jäger

Ab Mittwoch zeigt das Kommunale Kino Freiburg beim Cine-Latino-Festival Perlen aus dem lateinamerikanischen Kino. fudder hat einige Filme vorab gesehen und stellt sie euch vor.

Es ist das 26. Mal, dass das Cine Latino stattfindet. Insgesamt stehen 19 Filme auf dem Programm. Das Schwerpunktland ist in diesem Jahr Costa Rica. In den Filmen geht es teilweise um Resistenz und Resilienz. Einige Regisseur sind zu Gast, außerdem gibt es Partys, Tanz und Konzerte.


Eröffnungsfilm: Santa & Andrés

Kuba, Anfang der 80er-Jahre. Der bekennende homosexuelle Schriftsteller Andrés geht mit der Ideologie der Regierung nicht konform. Um dafür zu sorgen, dass er nicht zu widerspenstig wird, wird die linientreue Santa abkommandiert. Sie soll ein Auge auf ihn haben. Doch die Fronten zwischen den beiden sind nicht so hoffnungslos verhärtet, wie es zuerst scheint.


Was: Santa & Andrés, Eröffnungsfilm

Wann: Mittwoch, 10. April, 19.30 Uhr

Wo: Kommunales Kino Freiburg

Eintritt: 8/6 Euro

El baile de la Gacela (Der Tanz von Gazelle)

Eugenio Carmen und der Tanzlehrer Daniel sind über 70 und leben in einem Altenheim. Als ehemaliger Fußballprofi ist es Eugenio nie gelungen eine Meisterschaft zu gewinnen. In einem Tanzwettbewerb für Senioren erkennt er nun seine letzte Chance. Doch das Lernen der richtigen Tanzschritte ist nicht das einzige Hindernis, das es zu überwinden gilt. Ein tragisch-komischer Film über die Musikwelt Costa Ricas.

Der Regisseur Iván Porras stellt den Film im Kommunalen Kino Freiburg vor.


Was: El baile de la Gacela (Der Tanz von Gacela), Vorstellung mit Regisseur

Wann: Sonntag, 14. April, 19.30 Uhr

Wo: Kommunales Kino Freiburg

Eintritt: 8/6 Euro

Algo mío: Argentiniens geraubte Kinder

Während der Militärdiktatur in Argentinien wurden einige hundert Babys von inhaftierten Oppositionellen entnommen und an Militärfamilien und deren Bekannten zur Adoption freigegeben. Die Großmütter der "Abuelas de Plaza de Mayo" suchen seit 30 Jahren nach ihren verschollenen Enkeln und kämpfen für Gerechtigkeit. Der Film zeigt die Geschichte zweier Enkel, Catalina und Hilaro, die ihre wahre Familiengeschichte kennenlernen. Doch ihre konträren Meinungen führen zur Frage "Was ist Gerechtigkeit?". Ein Dokumentarfilm über Schuld und Unschuld, der das Leid der Opfer der Militärdiktatur darstellt.

Die Regisseurinnen Jenny Hellmann und Regina Menning sind bei der Vorstellung im Kommunalen Kino vor Ort.


Was: Algo mío – Argentiniens geraubte Kinder, Vorstellung mit Regisseuren Jenny Hellmann und Regina Menning
Wann: Montag, 15.04, 19.30 Uhr
Wo: Kommunales Kino Freiburg
Eintritt: 8/6 Euro

Violeta al fin (Am Ende Violeta)

Die frisch geschiedene Violetta genießt ihre Freiheit in vollen Zügen. Die 72-Jährige will ihr Haus mit tropischem Garten in eine Pension verwandeln. Doch die Bank droht mit einer Zwangsversteigerung und macht ihr damit einen Strich durch die Rechnung. Violeta versucht mit allen Mitteln ihren Traum in Realität umzusetzen.


Was: Violeta al fin – Am Ende Violeta
Wann: Mittwoch, 17.04, 18 Uhr
Wo: Kommunales Kino Freiburg
Eintritt: 8/6 Euro

  • Was: Cine Latino
  • Wo: Kommunales Kino, Freiburg
  • Wann: 10.-17. April