Bar und Club

Das Neko eröffnet im Herbst im ehemaligen Kagan

Gina Kutkat

Sechs Monate war es ruhig um den höchstgelegenen Club in Freiburg. Jetzt steht fest: Im Herbst eröffnet in den ehemaligen Räumlichkeiten des Kagan das Bar- und Clubkonzept Neko. Betreiber sind Pino Raia sowie Valentin Rogg und Didi Broscheit von Bellini.

Aktuell sieht es im 17. und 18. Stock des Bahnhofturms noch nach Baustelle aus. "Es muss alles raus, wir sanieren von Grund auf", sagt Pino Raia, einer der Betreiber. Fotos auf der Facebook-Seite zeigen, dass das ehemalige Kagan kernsaniert wird.


Im zweithöchsten Gebäude der Innenstadt nach dem Münster soll im Herbst 2018 das Neko unter der Leitung von Raia sowie Valentin Rogg und Didi Broscheit eröffnen. Raia betreibt auch die Lokalitäten Karma und Coucou, Rogg und Broscheit gehören zur Bellini Gruppe. "Der Fokus liegt auf der feinen Barkultur und erlesenen Sounds mit DJs in Kombination mit Live-Acts", schreiben die Betreiber in einer Pressemitteilung.

Pop-Up Sushi Bar und Eventvermietungen

"Das Neko wird eine Mischung aus Bar und Club", sagt Raia. Wobei Letzterer nur mittwochs und am Wochenende geöffnet haben wird. Die Bar ist von Dienstag bis Samstag ab nachmittags zugänglich, hier soll eine Pop-Up Sushi Bar Kleinigkeiten anbieten. Außerdem kann das Neko für Events gemietet werden. Mit ihrem Konzept wollen die Betreiber nicht nur Gäste aus Freiburg, sondern auch aus der Schweiz und Frankreich begrüßen. "Wir müssen das für Freiburg machen", sagt Raia mit Blick auf die sterbende Clubkultur. Er will die Leute nachts wieder mehr in Umlauf bringen.

Rückblick

Sechs Monate war es ruhig um den höchstgelegenen Club in Freiburg. Im Februar 2018 hatte sich der Kagan-Geschäftsführer Peter Bitsch nach 18 Jahren aus dem Laden verabschiedet und angekündigt, dass ein Nachfolger unter neuem Namen aufmachen wollte. Bitsch rechnete schon damals damit, dass ein Neuanfang Zeit kostete. "Ich schätze drei bis fünf Monate", so Bitsch.

Weil die Kagan GmbH von Bitsch die Konzession zurückgegeben hat, mussten die neuen Besitzer eine neue beantragen und auch in Sachen Brandschutz nachrüsten. Dazu die Kernsanierung – das kostete viel Zeit.


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