Das Mais-Labyrinth in Opfingen

Anselm Müller

In Opfingen kann man halbwegs geordnet herumirren, in einem Maislabyrinth, das noch bis zum 16. September geöffnet ist. Anselm ist reingegangen und nach einigen Umwegen auch wieder herausgekommen.



Über zweiter Meter hoch ragen die Maisstauden auf. Ein Dickicht, eng an eng. Der Pfad, der durch das Labyrinth führt, ist gut ein Meter breit. Heu oder Maisblätter bedecken ihn. Auf dem Eingangsschild steht, dass Maiskolben, die am Boden liegen, abgegeben werden sollten. Nachdem das Labyrinth geschlossen wird, wird der Mais geerntet.




Wer sich nicht ganz ohne Orientierung ins Labyrinth gehen will, bekommt ein Luftbild des Areals zur Orientierung. Auch ohne Karte funktoniert es. Man sollte dann jedoch mitmalen und nicht, wie ich, auf seinen Orientierungssinn vertrauen. Das erspart einem die Landung in diversen Sackgassen. Frustrierte Besucher haben sogar schon kleine Übergänge zwischen den Wegen getrampelt. Diese Abkürzungen waren natürlich nicht im Sinne des Erfinders.



Insgesamt zwei Hektar groß ist das Maislabyrinth. Mit der Hand wurde es angefertigt. Noch bis zum 16. September ist es geöffnet. Man kann dort auch seine Kenntnisse über die badische Weinstraße testen.

Acht Stationen sind in dem zweigeteilten Feld versteckt. Bei jeder muss der Besucher eine Frage über die badische Weinstraße beantworten. Wenn man alle Stationen durchlaufen und glücklich das Maisfeld gequert hat, kann man an einer Abschlusstombola teilnehmen.



Im vorderen Teil des Maisfelds gibt es sechs Stationen, im hinteren zwei. Verbunden sind die beiden Teilstücke durch ein Holzboot. Wer mit seinem Partner im Dauerclinch liegt in der Frage, wer die schlechtere Orientierung hat, kann in Opfingen Klarheit schaffen.

Mehr dazu:

  • Wann: Noch bis 16. September, täglich 11 Uhr bis 20 Uhr
  • Wo: Am Rieselfeld vorbei nach Opfingen. Nach den Seen und kurz vor Opfingen auf der linken Seite (beschildert)
  • Preis: 3,50 € (Kinder 2,50 €)