Abschiedsparty

Ende nach 18 Jahren: Das Kagan wechselt den Besitzer

Gina Kutkat

Am Samstag wird zum letzten Mal gefeiert: Das Kagan am Hauptbahnhof schließt nach 18 Jahren. Peter Bitsch hört als Geschäftsführer auf. Ein neuer Betreiber will dann mehrere Monate renovieren - und wohl unter neuem Namen wiedereröffnen.

Am Samstag wird in Freiburgs höchstgelegenem Club am Hauptbahnhof die letzte Party gefeiert, danach wird das Kagan für einige Monate schließen. Peter Bitsch, der das Kagan vor 18 Jahren eröffnet hatte, hört als Geschäftsführer auf. "Ich bleibe jedoch im Boot und werde eine beratende Funktion einnehmen", sagt Bitsch. Ein Nachfolger steht bereits fest, aus rechtlichen Gründen könne er jedoch noch keinen Namen nennen.


"Es wird Richtung Wochenende schon noch Clubabende geben." Peter Bitsch
Das Kagan wird wohl unter neuem Namen aufmachen. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten soll es mit Gastronomie und auch Partys in der Bismarckallee 9 weitergehen. Der Fokus werde jedoch mehr auf Firmenevents liegen, so Bitsch. "Es wird Richtung Wochenende schon noch Clubabende geben. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg." Die Kagan GmbH von Bitsch gibt die Konzession zurück, die neuen Besitzer müssen eine neue beantragen und auch in Sachen Brandschutz nachrüsten – und das kostet Zeit. "Ich schätze drei bis fünf Monate", so Bitsch. Die letzte Renovierung hatte Bitsch vor neun Jahren vorgenommen.



Ausstieg schon seit acht Jahren geplant

Schon im Jahr 2010 hatte der 53 -jährige gelernte Architekt beschlossen, die Geschäftsführung des Kagan abzugeben. Weil sich die Nachfolgersuche als schwierig herausstellte, machte er noch acht Jahre weiter. Parallel dazu war er zehn Jahre lang Pächter des Jesuitenschloss auf dem Schönberg, bis er im Mai 2016 aus dem Restaurantbetrieb ausstieg.

Am Samstag folgt der Ausstieg aus der Kagan-Geschäftsführung, den Peter Bitsch mit dem Gefühl nach dem Urlaub vergleicht: "Man freut sich auf Zuhause aber eigentlich würde man gerne noch länger bleiben."





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