Denkmal

Das Holbeinpferd wird ab Mittwoch restauriert

Redaktion

Es ist sehr pummelig geworden – jetzt kommt es auf Diät: Ab Mittwoch wird das Holbeinpferd in einer Steinmetzwerkstatt von seinen unzähligen Farbschichten befreit.

Das Holbeinpferdchen verschwindet für voraussichtlich sechs Wochen. Nach mehr als 20 Jahren wird das Freiburger Wahrzeichen an der Holbeinstraße von seinen unzähligen Farbschichten befreit, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Seit Anfang der 70er Jahre wird es immer wieder bemalt und dekoriert, und hat dadurch eine gewisse Berühmtheit erlangt.


Das Fohlen aus Betonguss wurde 1936 vom Überlinger Bildhauer Werner Gürtner geschaffen. Zuletzt wurde es 1997 restauriert.

Die Farbschichten müssen weg. Dafür wird das Holbeinpferdchen am Mittwoch um 9.30 Uhr abgebaut und in eine Steinmetzwerkstatt kutschiert. Je nach Zustand der Betonplastik sind weitere Restaurierungsarbeiten nötig. Das Pferdchen erhält einen Schutzanstrich, der künftige Reinigungen erleichtern wird. Die Restaurierung kostet rund 3000 Euro.