Das Fusion Festival als Highlight: Fünf Fragen an Camilla Chimiak von Matou Noir

Jenny Tecklenborg

Die Frau, die gerne lacht. So lässt sich Camilla Chimiak, Sängerin der Freiburger Balkanklezmertangojazz-Band Matou Noir mit einem Satz beschreiben. Am Freitag stellt sie mit ihren Bandkollegen das neues Album "Tanzkellerhölle" im Jazzhaus vor. fudder-Autorin Jenny Tecklenborg sie unter anderem gefragt, ob Freiburg zur Inspiration taugt. Außerdem verlosen wir drei Mal zwei Freikarten für das Konzert.



Wofür steht das Katzensymbol auf Ihren Alben?

Das Katzensymbol ist eine Maskottchen für uns. Matou Noir ist französisch heißt deutsch “Schwarzer Kater”. Als meine Kollegen das Symbol ausgesucht haben, war ich allerdings noch kein Mitglied der Band. Ich weiß aber, dass sie sich von der Komödie „Schwarzer Kater, weiße Katze“ von Emil Kusturica inspirieren ließen. Das mit der Katze war aber im Großen und Ganzen ein Zufall. Außenstehende denken, dass da mehr dahinter stecken muss. Deshalb haben wir uns auch schon überlegt, ob wir uns eine ganz wilde Geschichte zu unserem Bandnamen und dem Katzensymbol ausdenken sollten. [lacht]

Matou Noir gibt es jetzt seit 8 Jahren. Woher kommen die Ideen für neue Stücke?

Oh, von ganz ganz vielen Dingen! Bevor ich meine Tochter bekommen habe, war ich viel auf Reisen. Ich hatte immer das Glück, dass ich unterwegs faszinierende Musiker kennen gelernt habe und mit ihnen an Lagerfeuern gelandet bin. Viele unserer Stücke stammen deshalb von solchen Abenden meiner Reisen.

Wenn Camilla Chimiak spricht, geschieht das mit warmer, weicher Stimme. Samtig und soulig. Das schafft im Gespräch eine offenherzige Atmosphäre. Außerdem lacht sie viel und gern. Die Frau, die gerne lacht. So könnte man die Matou Noir-Sängerin mit einem Satz beschreiben.

In welchen Ländern waren Sie auf Reisen?

Entweder war ich im Osten Europas auf Reisen, also zum Beispiel in Polen. Die meiste Zeit war ich jedoch in Spanien und Portugal unterwegs. Dort gibt es große Kommunen, zu denen Musiker aus aller Welt hin kommen. Unsere neue CD  ist aber vorallem von unserem Cellist, Christian Buchholz, geschrieben. Aber um ehrlich zu sein, weiß ich nicht genau woher und durch was er sich inspirieren lässt. [lacht]

Ist Freiburg auch ein Ort für Inspirationen?

Die Stadt Freiburg ist als Inspirationsquelle sicher geeigneter als andere Orte in Deutschland. Freiburg ist sehr multikulti, das Klima ist wärmer, deswegen ist das ganze Flair auch etwas südländischer und lockerer im Vergleich zu anderen deutschen Städten. Auch kommen sehr viele gute Bands, große und kleine, nach Freiburg. Erst letzte Woche war ich auf einem Konzert, das mich sehr beeindruckt hat. Das heißt, ich lasse mich auch von anderen Künstlern beeinflussen. Aber meine Hauptinspirationen waren immer meine Reisen.

Welche weiteren Ziele streben Sie und Ihre Band an in Zukunft an?

Ein professionelles Musikvideo ist definitiv in Planung. Wir würden aber gerne auf noch größeren Festivals auftreten. Am liebsten würde ich auf dem Fusion Festival in Mecklenburg-Vorpommern auftreten. Das wäre mein persönliches Highlight. Aber natürlich noch ein bisschen weiter in die Welt hinaus mit unserer Musik zu kommen wäre was. Das ist jedoch nicht einfach wenn man zu 7. in einer Band ist und nicht hauptberuflich Musiker ist.

Matou Noir - Dance of Joy (2014)

Quelle: YouTube


Verlosung

fudder verlost drei Mal zwei Freikarten für das Konzert von Matou Noir im Jazzhaus am Freitag, 15. Mai 2015. Um an der Verlosung teilzunehmen, schickt eine Mail mit eurem Namen, eurer Adresse und dem Betreff "Tanzkellerhölle" an gewinnen@fudder.de. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2015, 08 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.

Mehr dazu:

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Was: Konzert mit Matou Noir
Wann: Freitag, 15. Mai 2015, 20:30 Uhr
Wo: Jazzhaus
[Foto: Matou Noir / Promo]