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Das Café Europa zieht 2020 vom KG II ins KG III

Anika Maldacker

Das KG II wird ab Ende dieses Wintersemesters generalsaniert. Voraussichtlich bis 2024 wird es geschlossen bleiben. Auch das Café Europa muss daher umziehen. Der Ausweichort wird derzeit im KG III vorbereitet.

Die Generalsanierung des Kollegiengebäude II in der Innenstadt steht kurz bevor. Mit Ende des Wintersemesters 2019/20 soll das Gebäude für den Unibetrieb und die Öffentlichkeit geschlossen werden. Auch das Café Europa im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes muss umziehen. Laut Studierendenwerk Freiburg soll das Café Europa im März oder April 2020 aus dem KG II ausziehen. Der Ausweichort im Durchgangsbereich des KG III wird derzeit vorbereitet.


Mit Sperrholzplatten ist ein großzügiger Bereich im Kollegiengebäude III schon abgegrenzt. Dort soll das umgezogene Café Europa laut Studierendenwerk spätestens zum Beginn des Sommersemesters 2020 eröffnen. Bis dahin müssen am Ausweichort neue Wände gebaut werden, technische Anschlüsse gelegt, sowie die gesamte gastronomische Infrastruktur um- und eingebaut werden. Zwar werde das gesamte gastronomische Angebot vom ehemaligen, auch am neuen Standort angeboten. Allerdings ist im Provisorium für deutlich weniger Studierende Platz. Im Café Europa im KG II war im Innenbereich Platz für 150 Studierende, im Außenbereich für 100. Im neuen Standort werden nur noch 50 Prozent der Sitzplätze verfügbar sein.

Café Europa soll 2024 zurück ins KG II

Laut Plan soll das Café Europa wieder 2024 ins KG II zurückziehen. Dann soll auch die Generalsanierung des Gebäudes abgeschlossen sein. Die Kosten für den Umzug sind laut Studierendenwerk noch nicht vollständig erfasst. Alle Angestellten werden im Provisorium weiterarbeiten.

Ursprünglich hätte die Sanierung des KG II schon vor vier Jahren beginnen sollen. Der Start der Arbeiten hatte sich immer wieder verzögert, auch die Kosten sind immer wieder gestiegen. Aktuell heißt es, die Sanierung werde bis zu 80 Millionen Euro kosten. Wegen zunehmender Baupreise wolle das für die Bauarbeiten zuständige Amt Vermögen und Bau aber keine genauen Prognosen mehr machen.

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