Dank DNA-Technik: Juwelier-Einbruch aufgeklärt

Adrian Hoffmann

Die Freiburger Polizei hat einen Einbruch in ein Juweliergeschäft in der Freiburger Innenstadt nachträglich aufgeklärt. Der Einbruch hatte sich am Morgen des 14. Juli 2005 ereignet. Das Blut, dass er durch eine Schnittverletzung dabei verloren hat, überführte ihn.Der Täter hatte mit einem Stein die Schaufensterscheiben des Juweliergeschäftes eingeschlagen und über 40 Schmuckstücke im Werte von mehreren tausend Euro gestohlen. Dabei verletzte er sich. Das sichergestellte Blut stammte - wie jetzt festgestellt - von einem 35-jährigen Italiener, der im Oktober vergangenen Jahres wegen eines räuberischen Angriffs auf einen Fahrer festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.Nach seiner Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt wurde eine Speichelprobe erhoben, die nun mit dem Einbruch in das Juweliergeschäft in Verbindung gebracht werden konnte. Die Ermittlungen nach den gestohlenen Schmuckstücken sind noch nicht abgeschlossen. Es besteht jedoch der Verdacht, dass sie in Pfandleihhäusern versetzt worden sind. Gegen den ermittelten Mann wird auch im Raum Emmendingen ein Ermittlungsverfahren wegen Einbruchs in eine Goldschmiede geführt.