Da wird der Hund in der Pfanne verrückt

Lorenz Bockisch

Schon gewusst, dass wir dieses Sprichwort Till Eulenspiegel zu verdanken haben? Als er bei einem Braumeister arbeitete, wurde ihm aufgetragen, Bier zu brauen und "den Hopfen wohl zu sieden", während der Chef zu einer Hochzeitsfeier ging. Dummerweise hatte der Brauer einen Hund namens Hopf, den Eulenspiegel -mal wieder alles zu wörtlich nehmend- in das siedende Wasser in der Braupfanne warf, bis "dass ihm Haut und Haar abging und das Fleisch überall von den Beinen fiel." Seinen Job verlor er natürlich umgehend. Seitdem wird eine unglaubliche Geschichte durch das Spichwort von dem Hund, der in der Pfanne verrückt wird, charakterisiert.