Crowdfunding: Freiburger machen einen Film über das Sterben an der EU-Außengrenze

Joshua Kocher & Felix Klingel

Dieser Film soll kein weiterer Flüchtlingsfilm sein: Viel mehr will ein Freiburger Paar zeigen, welches System, hinter den EU-Außengrenzen steckt – und warum es scheitert. Dafür sammeln sie noch bis Donnerstagabend Geld via Crowdfunding.

Corinna Rauer und Dschafar El Kassem haben im vergangenen Sommer drei Monate an den Außengrenzen der EU gefilmt – in Libyen, Tunesien, Marokko, an der Balkanroute und auf der Insel Chios in der Ägäis. Damit das Sterben von Flüchtlingen dort gestoppt wird, möchte das Freiburger Paar einen 120-minütigen Film erstellen, der über Crowdfunding finanziert wird. Noch bis Donnerstagabend kann man das Paar unterstützen.


Mit ihrem Film wollen sie Öffentlichkeit schaffen für das Elend – und dabei die Zuschauer nicht alleine mit ihren Gefühlen lassen, sondern Alternativen aufzeigen. Corinna Rauer ist studierte Ethnologin und ihr Freund Dschafar El Kassem Filmemacher. Für die weitere Arbeit am Film hoffen sie auf Unterstützung von der Crowd – etwas über 18.000 Euro sind bereits zusammengekommen. Bei 25.000 Euro ist das Zweite Funding-Ziel erreicht.
Das Crowdfunding-Projekt: Startnext