Coucou: So wird das neue Lokal im Breisacher Tor

Gina Kutkat

Am kommenden Freitag, 31. Juli, eröffnen Wulf Piazolo und Didi Broscheit das Coucou - eine Mischung aus Café, Restaurant und Bar. Die Bauarbeiten am denkmalgeschützten Breisacher Tor haben sich ziemlich verzögert, ein Wasserrohrbruch vor zwei Monaten erschwerte die Renovierung. Doch nun kann man schon Grundzüge der Einrichtung erkennen. Ein Besuch auf der Baustelle.



"Es muss bis zu Eröffnung noch einiges gemacht werden," sagt Geschäftsführer Didi Broscheit und nimmt sich kurz Zeit für einen Rundgang durch die insgesamt 550 qm großen Räumlichkeiten. Unter den hohen und geschichtsträchtigen Gewölbedecken sollen schon in einer Woche Restaurant, Café und Bar in Betrieb genommen werden. Zur Zeit stecken die Betreiber noch mitten in den Renovierungsarbeiten: Stühle sind noch in Folie verpackt, es wird gebohrt, geschraubt und geplant.


Ein paar Details sind trotzdem schon zu erkennen. Der imposante, an Eiszapfen erinnernde Kronleuchter zum Beispiel, rosa-und pinkfarbene Wände und die Gewölbedecken, von vielen kleinen Strahlern beleuchtet.



Coucou ist Französisch und bedeutet Kuckuck. "Der Name und unser Logo entstanden in Zusammenarbeit mit dem Offenburger Künstler Stefan Strumbel," sagt Didi Broscheit. "Seine Ideen werden im ganzen Coucou sichtbar sein." Strumbel ist vor allem durch seine Kuckucksuhren und die Auseinandersetzung mit der Heimat bekannt. In Freiburg sieht man seine poppigen Arbeiten zum Beispiel im Grünhof oder im Klub Kamikaze. Auch im Coucou wird man die Uhren, Wildschweinbilder und das Schwarzwaldmädel an den Wänden entdecken.



"Der Name Coucou stellt außerdem einen Bezug zu Frankreich her", so Broscheit. Das Breisacher Tor ist der einzig erhaltene Torbau, der ab 1677 unter französischer Besatzung errichteten Barockfestung. Die Firma Unmüssig hatte das Objekt im Jahr 2007 von der Stadt Freiburg gekauft.



Das historische und denkmalgeschützte Gebäude ist auch der Grund, warum das Coucou erst jetzt seine Türen öffnet. "Bei so einem Gebäude dauern die Bauarbeiten einfach länger, außerdem kam noch ein Wasserrohrbruch dazu", so Broscheit. "Uns war jedoch von Anfang an klar, dass sich die Eröffnung verzögern wird."

Besonderen Druck spürten die beiden Geschäftsführer deswegen aber nicht. "Wir haben das Objekt für 15 Jahre gemietet." Didi Broscheit (Letztes Foto, rechts) und Wulf Piazolo sind bekannte Gesichter in der Freiburger Gastroszene. Broscheit ist Chef der Catering- und Eventfirma Bellini GmbH (ab der kommenden Saison Hauptbewirter im Dreisamstadion), Piazolo leitete zuletzt die Cohibar. Jetzt haben die beiden Gastronomen gemeinsam die Leitung des Coucou übernommen und zusammen mit vier anderen Gesellschaftern die Breisacher Tor GmbH gegründet, die sich um das Coucou kümmern wird.



Das Konzept des Coucou lautet "Give the people what they want". Insgesamt 200 Sitzplätze wird es im Innenbereich geben, der sich in Bar, Restaurant und Arkadencafé unterteilt.

Im Biergarten, der zur Gartenstraße hinausgeht, stehen noch einmal 120 Plätze zur Verfügung. Vom Frühstück, Businesslunch, Kaffee und Kuchen und Abendessen bis hin zur umfangreichen Cocktailkarte wollen die Coucouler alles anbieten.



Regionale Produkte sollen den Schwerpunkt auf der Speisenkarte bilden. Schließlich wollen die Herren Piazolo und Broscheit ihrem Torthema "Heimat" gerecht werden. 30 Festangestellte und 30 Aushilfen werden im Coucou arbeiten. Die anderen Verantwortlichen im Team sind Stefan Brandes (Küche), Frank Kaiser (Personal) und Markus Rogg (Controlling). Viel Erfolg!

Mehr dazu:

Web:Coucou


Adresse:

Coucou
Rempartstrasse 4
79098 Freiburg

Öffnungszeiten:

täglich 8 bis 2 Uhr, Wochenende bis 3 Uhr