Reaktion auf FAZ-Artikel

CO-Trainer Voßler: Nationalität spielt beim SC Freiburg keine Rolle

Florian Kech

Im DFB-Pokal lief der SC Freiburg mit elf deutschen Spielern auf. Von einem "Kulturwandel" schrieb daraufhin die Frankfurter Allgemeine. Co-Trainer Lars Voßler dementiert.



In dem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatte der Autor an frühere Zeiten erinnert, als beim Sport-Club die Stars noch Cardoso oder Decheiver hießen oder die Namen mit wili endeten. Dass der SC nun offenbar verstärk auf deutsche Spieler setze, sei ein "Anachronismus", steht da. Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesligaauftakt auf die These angesprochen, stellte Lars Voßler, der Co-Trainer des SC Freiburg, klar, dass die Nationalität in der Freiburger Transferpolitik keine Rolle spiele.

Voßler trat bei der PK vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nur vertretungsweise auf. Der Co-Trainer war für Christian Streich eingesprungen, dem seit Tagen der Rücken zu schaffen macht. Die Beschwerden waren am Donnerstag so heftig, dass er auch beim Training fehlte. Am Sonntag will Streich die Mannschaft aber wieder leiten.