Club-Aktion: So haben sich die fudder-Member aus einem Escape-Room befreit

Joshua Kocher

Gefangen in einem Raum, die Schlüssel zum Ausgang verborgen und bloß eine Stunde Zeit, um sich zu befreien. Das erlebten zwölf fudder-Member bei der Club-Aktion am Dienstagabend im Escape-Room "The Cage Adventures" in der Karlsruher Straße.

In der Ecke steht ein Schwert, dessen Klinge etwa einen Meter lang ist. Doch die schwere Holztür, die – versperrt mit einem dicken Vorhängeschloss – wohl zum nächsten Raum führt, lässt sich damit nicht öffnen. Auch eine Truhe, in welcher der passende Schlüssel sein könnte, ist nicht zu öffnen. Dafür steht eine Ritterrüstung in einer anderen Ecke des bloß rund fünf Quadratmeter großen, dunklen Raums.


Zwölf Club-Member versuchten auszubrechen

Keiner der sechs Leute hier hat zu Beginn eine Idee, wie der Ausgang in bloß einer Stunde erreicht werden soll. Sie alle sind Mitglieder von fudders Club der Freunde und haben sich für einen Abend in "The Cage Adventures", einem Escape-Room in der Karlsruher Straße, angemeldet. In zwei weiteren Kellerräumen unter dem Kaufland-Einkaufsmarkt sind sechs weitere Clubmitglieder zu Werke. Drei von ihnen versuchen im Raum "Lost in Space" den Kontakt zum verlorengegangenen Raumschiff Discovery wiederherzustellen, der Rest befindet sich in einem sowjetischen Arbeitslager und versucht, auszubrechen.

Im Nosferatu-Schloss wurde derweil Rätsel Nummer eins gelöst: Jemand hat den Schlüssel für die Holztür endlich gefunden. Jetzt stehen die sechs Club-Mitglieder in einem größeren Raum, der mit viel Liebe zum Detail eingerichtet wurde. In 60 Minuten soll es ihnen gelingen, einen Vampir durch Tageslicht umzubringen. Doch zuerst müssen sie weitere Rätsel lösen, sonst ist alle Mühe umsonst. Wenn es mal nicht weiter geht, meldet sich eine der Betreiberinnen per Funk über ein Walky-Talky. Denn die Räume sind alle mit Kameras ausgestattet.

Dass es sich bei der Aktion eigentlich nur um ein Spiel handelt, haben alle schnell vergessen. Es wird abgetastet, jedes Detail genau betrachtet und die Inschriften eines Buches exakt untersucht. Bis ganz am Ende der Deckel des Dracula-Sargs langsam aufgeht und das Tageslicht ins Gesicht des Bösewichts fällt. Ein schnelles Erinnerungsfoto mit den Requisiten aus dem Raum und ab ins Freie. Hoffen, dass man nicht so schnell wieder eingesperrt wird.