Champions League-Finale: Das Bayern-Debakel

Jens Schwengel

Das Champions-League-Finale heute Abend ist ein rein englisches, die meisten Deutschen werden sich die Begegnung zwischen Manchester und Chelsea also eher entspannt anschauen. Viele erinnern sich allerdings auch noch an den Tag, als "ManU" hierzulande für maßloses Entsetzen sorgte und für Schadenfreude gleichermaßen - in den wohl berühmtesten drei Minuten Nachspielzeit in der Geschichte der Champions League.



Es war am 26. Mai 1999 um ungefähr 22:33 Uhr, als viele Menschen in Wohnzimmern, in den Kneipen und vor den Großbildleinwänden ausrasteten. Wer das Spiel im Café Atlantik angeschaut hat, kann sich vielleicht noch an den Studenten erinnern, der vor der Tür minutenlang auf unschuldige Werbeplakate eintrat, bevor er sich wieder beruhigen konnte.


Was war passiert?

90 Minuten lang war es völlig klar gewesen, dass Kahn, Helmer, Matthäus und Co. ihre 1:0-Führung (Freistoß Basler) gegen die harmlosen Engländer sicher nach Hause verwalten würden.

Dann aber hatte der vierte Unparteiische die Tafel mit der "3" in die Luft von Barcelona gereckt, kurz danach musste Effenberg eine Hereingabe ins Toraus klären, die fällige Ecke trat David Beckham – und das Unheil nahm seinen Lauf. Keine 150 Sekunden später stand es 1:2, viele Spieler des FC Bayern lagen am Boden – und weinten hemmungslos.

Quelle: YouTube (Champions League Final 1999: B. Munich 1 - 2 Man Utd)

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