Candygirls: Neues von der Pornonamen-Clique

Felix Herkenrath

Gut zwei Wochen sind vergangen seit dem Start der ersten deutschen MySpace-Seifenoper "Candygirls". Seit heute steht die fünfte Folge im Netz. Felix hat die Serie gähnend verfolgt und bringt Euch auf den neuesten Stand.



"Du bist nicht ihre verf***te Mutter", "Bei Tageslicht und Sonnenschein, wer f****n will muss freundlich sein", das ist der Tonfall der Candygirls.  Egal ob es um das Frühstück oder einen Auftritt im Club geht, Vulgarität ist stets dabei.


Mittlerweile ist schon die fünfte Fortsetzung der Candygirls im Netz zu sehen und eine Steigerung des Niveaus nicht erkennbar. Alle vier Hauptdarstellerinnen zeichnen sich wie gehabt durch sinnloses Gequatsche aus. Die Gesprächsthemen kann man an drei Fingern abzählen: Sex, Drogen und das Ego.
In der aktuellen Folge versuchen die Protagonistinnen, Pornonamen für sich zu finden.  Die vier Mädels festigen ihre überzeichneten Serien-Stereotypen von Mal zu Mal. Wenn Clementine spricht, dann nur in hoher Tonlage, um möglichst süß rüberzukommen und so der Rolle des Nesthäckchens gerecht zu werden.

Soffy, die Chefin des Nachtclubs
, muss natürlich auch außerhalb des  Nachtlebens die Harte markieren. Mit dieser Haltung will sie vor ihren Freundinnen unnahbar wirken. Dies wird deutlich in einer Szene, in der sie Clementine erstmals freundlich antwortet, um dann sofort wieder auf Abstand zu gehen.

Truppentänzerin Kira, die gern öfters mal den Mann an ihrer Seite wechselt, wird vom Techniker des Clubs angemacht, nachdem sie sein Speed weggewischt hatte. Der Techniker fordert von Kira, dass sie als Entschädigung mit ihm schlafen solle. Sie würde es ja sonst auch mit jedem anderen tun. Kira lehnt dankend ab.

Lola, die Vierte im Bunde, kümmert sich auch in den neuen Folgen weiterhin um Clementine und sorgt für deren Integration bei den Candygirls. Mit großer Klappe und stetigem Drogenkonsum eifert sie Soffy in Puncto Härte nach.

Das Urteil der Zuschauer ist weiterhin schlecht. Auf MySpace TV erhält keine der Folgen mehr als 40 % der Stimmen. Wie lange es diese Seifenoper noch geben wird, bleibt abzuwarten.

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