Brand in der Flüchtlingsunterkunft in der Stadthalle in Freiburg – Flüchtlinge helfen löschen

fudder-Redaktion

In der Flüchtlingsunterkunft in Freiburgs alter Stadthalle hat es in der Nacht gebrannt. Die Feuerwehr rückte aus. Doch der Sicherheitsdienst und Bewohner konnten das Feuer löschen.



In der Nacht auf Donnerstag ist der Brandalarm in der Gemeinschaftsunterkunft am Alten Messplatz losgegangen. Das Feuer war gegen 0.30 Uhr in einem Papierkorb auf einer Damentoilette ausgebrochen. Wie die Berufsfeuerwehr berichtet, meldete der Sicherheitsdienst auch Verletzte, weshalb sie mit Verstärkung von der freiwilligen Feuerwehr ausrückte. Kräfte, die bei einem anderen Einsatz nicht mehr gebraucht wurden, fuhren auch an die Schwarzwaldstraße.


Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, hatten Sicherheitsleute und einige Bewohner der Flüchtlingsunterkunft den Brand mit Feuerlöschern erstickt. "Sie konnten weiteren Schaden verhindern", teilte Jérôme Krämer von der Feuerwehr mit. Die löschte nach und lüftete den Bereich.

Die Brandursache ist noch unklar

Wie die Polizei mitteilt, mussten ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma und ein Bewohner wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Die Ursache des Brandes kennt die Polizei bisher noch nicht, sagte ihr Sprecher Frank Fanz am Donnerstagmorgen. Der Polizeiposten Littenweiler habe die Ermittlungen aufgenommen: "Die werden sich das jetzt bei Tageslicht anschauen."