Brand beschädigt Wasserleitung und löscht sich selbst

fudder-Redaktion

Größtmögliches Glück im Unglück hatten die Bewohner eines Einfamilienhauses in Weingarten. Eine hochriskante Heizungskonstruktion war in Brand geraten, doch der Brand verursachte einen Wasserschaden, der das Feuer löschte.



Der Brand in dem Einfamilienhaus in Freiburg-Weingarten wurde der Feuerwehr gegen 2:40 Uhr am Freitagmorgen gemeldet, doch als die Feuerwehr eintraf, war der Brand schon gelöscht – und zwar von selbst.


Strom-, Gas- und Wasserleitungen unsachgemäß verlegt

Das Feuer war nach ersten Ermittlungen der Polizei an einer Gasflasche ausgebrochen, die mit einem Gartenschlauch an eine fest eingebaute Gastherme angeschlossen war. Die Polizei vermutet, dass es zu einem Defekt am Gartenschlauch oder dessen Verbindung gekommen war. Gas trat aus und fing Feuer.

Der Brand erhitzte eine Wasserleitung so stark, dass diese platzte – und das Feuer löschte. "So konnte eine Katastrophe verhindert werden", sagt Polizeisprecherin Jenny Jahnz. Der Eigentümer des Hauses war bei dem Brand nicht vor Ort. Seine Lebensgefährtin sowie mehrere Bewohner kamen mit dem Schrecken davon. Die Polizei schätzt, dass der Sachschaden durch Brand und Wasserschaden wenige tausend Euro beträgt.

Wer die explosiv improvisierte "Heizung" gebaut hat und die Verantwortung für die weiteren falsch verlegten Leitungen trägt und wann die Anlage zuletzt fachmännisch überprüft wurde, steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest. Das Haus ist vorerst beschlagnahmt, das Polizeirevier Freiburg-Süd hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mehr dazu:

[Symbolbild: Bernd Leitner / fotolia]