Rotteck-Tram

Bis zum 5. November müssen die Fahrräder vor der UB weg

Fabian Vögtle

Für Fahrräder an der Uni wird es bald eng: Die Fahrradbügel vor der UB fallen weg – und bisher gibt es kaum Ersatz. Bis zum 5. November müssen alle Räder entfernt sein.

Das Semester hat begonnen und das schöne Wetter hält an. Das hat auch zur Folge, dass die Anzahl der Fahrräder in der Innenstadt in den vergangenen Tagen eher zu- als abnimmt. Das bekannte Problem ist damit vor allem um die Universitätsbibliothek kaum mehr zu übersehen: Es fehlen dort weiterhin Abstellplätze.


Die Deadline ist der 5. November

Am 5. November kommen die provisorischen Bügel auf den neuen Tramgleisen direkt vor der UB endgültig weg. Wer sein Fahrrad bis zu diesem Tag nicht freiwillig räumt oder an anderer Stelle parkt, dem wird es kostenpflichtig entfernt.

Hintergrund für den Abbau, den das Garten- und Tiefbauamt (GuT) ursprünglich schon Ende September durchführen wollte, sind die anstehenden Arbeiten der Freiburger Verkehrs-AG (VAG).

Diese beginnt in Kürze mit dem Aufbau der Fahrleitung. Die Masten stehen schon seit längerem, jetzt werden die Drähte aufgezogen, erklärt VAG-Sprecher Andreas Hildebrandt. "Wir brauchen den Bereich auf den Schienen für die Spulen", sagt Hildebrandt. Kommende Woche wird an der neuen Straßenbahnlinie über den Rotteckring die letzte Schweißnaht angebracht.

Wo sollen die Räder geparkt werden?

Bis zum 16. März soll auch alles andere fertig sein, damit die Bahn über Kronenbrücke und Werthmannstraße, vorbei an UB und Colombipark in Richtung Friedrichring und Siegesdenkmal fahren kann. Wo die Tausenden Radfahrer dann parken, wird sich zeigen. Entlang des Rotteckrings hat das GuT zuletzt mehr als 200 neue Radbügel gesetzt. Hinzu kamen diese Woche rund 50 neue Stellplätze zwischen UB und Kollegiengebäude I sowie gut 20 Stellplätze an der Sedanstraße. Doch das wird nicht reichen, weiß auch Amtsleiter Frank Uekermann.

Das Rathaus hatte angekündigt, wegen des hohen Bedarfs bis Jahresende in der Altstadt 1000 neue Stellplätze zu schaffen. Daraus wird nichts, weil die Montage der Bügel wegen des Konjunkturbooms zu teuer wird.

Uekermann hofft nun, dass auf eine neue Ausschreibung Angebote eingehen und im Frühjahr nachgerüstet werden kann. Dann will auch das Landesamt Vermögen und Bau weitere 500 Bügel an der Uni montieren.