Berufe bei AHP Merkle: Der Maschinen- und Anlagenführer

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Im dritten Teil stellen wir Euch den Teninger Tischtennisspieler Simon K. (22) vor. Er hat bei AHP Merkle gerade seine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer abgeschlossen und lernt jetzt noch weiter: als Zerspanungsmechaniker.

 

Du hast Dich für eine technische Ausbildung entschieden. Was waren Deine Gründe, den Beruf des Maschinen- und Anlagenführers zu erlernen?

Ich wollte auf jeden Fall etwas Handwerkliches machen. Und die Arbeit mit Metall hat mir schon immer Spaß gemacht. Das habe ich auch gemerkt, als ich nach der Hauptschule die Metallfachschule in Emmendingen besucht habe. Die praktischen Übungen waren ein echtes Highlight und plötzlich hat die Schule Laune gemacht!

Ein Berufsberater hat mir dann den Beruf des Maschinen- und Anlagenführers ans Herz gelegt. So kam ich auch zu AHP Merkle und habe dort erst mal ein Schnupperpraktikum gemacht. Danach bekam ich die Zusage für den Ausbildungsplatz.

Was genau sind die Aufgaben eines Maschinen- und Anlagenführers?

Der Maschinen- und Anlagenführer rüstet, stellt ein, wartet und überwacht Maschinen und Anlagen. Bei AHP Merkle sind das in erster Linie Sägen, die das angelieferte Rund- oder Vierkantmaterial auf Maß sägen und für die Weiterverarbeitung in der Produktion vorbereiten.

Beschreibe die 3 wichtigsten Eigenschaften, auf die es in Deinem Beruf ankommt.

Sauberkeit und Umsichtigkeit sind auf jeden Fall wichtig. Das fängt bei einem ordentlichen Arbeitsplatz an und reicht bis hin zum sorgsamen Umgang mit den Präzisions-Werkzeugen und Messgeräten. Schließlich können nur saubere und gepflegte Werkzeuge präzise arbeiten!

Dann sollte man auch körperlich fit und belastbar sein. Dabei meine ich nicht, dass man schwere Gewichte heben kann. Man muss sich nur bewusst sein, dass man den ganzen Tag auf den Beinen ist: An einer der Maschine steht oder von einer Maschine zur anderen läuft....

Und wenn mir was zu schwer wird, nehme ich den Kran! ;)

Welche Berufsschule hast Du besucht und was war Dein Lieblingsfach?

Ich war auf der Richard-Fehrenbach-Schule in Freiburg. Und auch da hat mir der Werkstatt-Unterricht gut gefallen. Das war so eine Kombination aus Theorie und Praxis. Erst haben wir die Theorie durchgeackert, zum Beispiel wie ein Bohrer arbeitet und auf was es beim Bohren ankommt. Danach haben praktische Versuche in der Werkstatt den Theorieblock dann ergänzt. Das fand ich cool.

Wir haben gehört, dass sich Deine Schulnoten während der Ausbildung unglaublich verbessert haben. Was ist da passiert, was meinst Du?

Ja, in der Tat! Ich kann nicht genau beschreiben wie und warum, ich weiß nur, dass ich plötzlich einen Sinn gesehen habe. Die Unterrichtsinhalte haben sich mit meinem Aufgabenbereich bei AHP Merkle gedeckt. Ich wollte einfach mehr wissen, lernen, erfahren – und so war ich aufmerksam und hab mich nicht einfach nur in die Klasse gesetzt und gehofft, dass die Stunde bald rum ist.

Du scheinst jetzt Gefallen am Lernen gefunden zu haben. Aktuell machst Du eine gestufte Ausbildung, das heißt, Du hast Deine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer abgeschlossen und eine zweite Ausbildung drangehängt. Welchen Beruf erlernst Du jetzt und wie lange geht diese Zusatz-Ausbildung?

Ja, ich wollte nach meinem Abschluss zum Anlagen- und Maschinenführer noch eine Zusatzausbildung zum Zerspanungsmechaniker dranhängen. Das hat geklappt, weil ich zuletzt recht gute Noten hatte. Ich bin dann letztes Jahr ins 3. Ausbildungsjahr eingestiegen. Jetzt – fast 1,5 Jahre später – stehe ich kurz vor dem zweiten Abschluss zum Zerspanungsmechaniker!

Was waren die Gründe für Dich nochmal 1,5 Jahre dranzuhängen?

Naja, der Maschinen- und Anlagenführer ist zwar ein angesehener Beruf, dennoch wollte ich mehr lernen. Ich hab mir dann auch gesagt: 1,5 Jahre, das ist ein relativ geringer Aufwand für eine vergleichsweise große Verbesserung meiner beruflichen Ausbildung. Ich wollte unbedingt auch befähigt sein, an computergesteuerten Dreh- und Fräsmaschinen zu arbeiten. So kam ich auf den Beruf des Zerspanungsmechanikers. Mein Ausbildungsbetrieb AHP Merkle hat mich bei der Entscheidung unterstützt und sogar neue berufliche Perspektiven aufgezeigt!

Was möchtest Du nach Abschluss Deiner Ausbildung machen? Hast Du schon Pläne?

Mein erstes Ziel ist jetzt, den Abschluss zum Zerspanungsmechaniker zu machen. Dann möchte ich an dem coolsten Arbeitsplatz, den ich mir aktuell vorstellen kann, erst einmal Berufserfahrung sammeln und mich weiter einbringen. Wir haben bei AHP Merkle eine nigelnagelneue robotergeführte Hochleistungssäge. Die bringt nicht nur entscheidende Zeiteinsparnisse bei der Schnittzeit des Rohmaterials, sondern auch einen Haufen mehr Spaß bei der Arbeit!

Und was danach kommt – wer weiß! Ich bin ja noch jung und Möglichkeiten gibt es viele!

Was gefällt Dir an Deiner Ausbildung bei AHP Merkle besonders gut?

Die Ausbildung macht mir Spaß! Das liegt an meinen Kollegen, an meinen Vorgesetzten, am Ausbildungsleiter und auch an der Geschäftsführung. Ich habe hier top ausgebildete Leute um mich rum, die genau wissen was sie tun und die ihr Wissen gerne weitergeben. Und das auf eine sehr kollegiale und freundschaftliche Art und Weise. Auch wenn der Chef mal vorbei kommt, muss ich nicht angespannt sein, sondern berichte ganz ungezwungen über den Stand der Dinge und meistens gibt es noch was zu lachen!

Dann möchte ich auch unbedingt noch erwähnen, dass wir bei AHP Merkle perfekt ausgestattet sind. In der Fertigung arbeiten wir an den neuesten und tollsten Maschinen und Verarbeitungszentren, die man sich nur vorstellen kann. Und selbst wenn ich was vom Lager holen muss, macht das Laune. Mit Touchscreen, Tablaren die an die Öffnung fahren und einem Laserpointer, der auf die entsprechende Position zeigt. Top sag ich nur!

Würdest Du einem guten Freund eine Ausbildung bei AHP Merkle empfehlen und was wären die Gründe für Deine Empfehlung?

Ich würde eine Ausbildung bei AHP Merkle sofort und jederzeit weiterempfehlen – ohne einmal mit der Wimper zu zucken. Meine Gründe dafür habe ich mit der letzten Frage ja eigentlich schon genannt!

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