Berufe bei AHP Merkle: Der Industriemechaniker

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Im sechsten Teil dieser Serie stellen wir Euch den 22-jährigen Umkircher Alimamy Koroma vor. Seine Hobbys sind Fußball und Fitnesstraining. Bei AHP Merkle hat er im Februar seine Ausbildung zum Industriemechaniker abgeschlossen, die er im Interview vorstellt:



Du bist frisch gebackener Industriemechaniker und hast Deine Ausbildung bei AHP Merkle im Februar erfolgreich abgeschlossen. Würdest Du uns Deinen Arbeitsplatz und Deinen Aufgabenbereich als Industriemechaniker bei AHP Merkle kurz beschreiben?

Ich arbeite an einer Fräsmaschine – zusammen mit meinem Schichtpartner. Wir bearbeiten die Aufträge nach Dringlichkeit, immer den Auftrag zuerst, der als erstes fertig sein muss. Ich schaue mir den Auftrag an, nehme die Rohteile und rüste die Fräsmaschine. Manchmal schreibe ich auch das Bearbeitungsprogramm, weil es noch keines gibt. Bevor ich den ganzen Auftrag laufen lasse, fertige ich das erste Teil, prüfe es und wenn alles okay ist, folgen die restlichen Teile. Meist sind das Zylindergehäuse, aber auch Bohrungen und das Fräsen von Schlüsselweiten an Zylindern. Oft fertige ich auch Sonderteile, wie zum Beispiel Gelenke.

Bei AHP Merkle wird in zwei Schichten gearbeitet. Wie sind Deine Arbeitszeiten aufgeteilt?

Ja, richtig bei AHP Merkle arbeiten wir im Zwei-Schichtbetrieb. Die Frühschicht geht um 5.30 Uhr los, Feierabend ist dann schon um 14.00 Uhr. Die Spätschicht beginnt um 14.00 Uhr und endet um 22.30 Uhr. Wenn ich Frühschicht habe, mache ich noch schnell die Übergabe an meinen Schichtpartner, damit er weiß was ich schon erledigt habe und was noch zu tun ist. Wenn ich Spätschicht arbeite rechne ich immer 15 Minuten für die Schichtübergabe ein.

Welche Arbeitsschritte oder Tätigkeiten machen Dir besonders Spaß?

Als ich finde es toll, dass meine Arbeit so abwechslungsreich ist – pro Tag bearbeite ich mehrere Aufträge. Ich mag Aufträge, bei denen ich das Bearbeitungsprogramm schreiben kann. Spannend ist es dann, wenn das erste Teil fertig ist. Und cool, wenn alles passt und ich für die Fertigung der restlichen Teile des Auftrags nur noch auf „Start“ drücken muss. Da bin ich dann immer ein bisschen stolz!

Wie bist Du während Deiner Ausbildung auf Deine jetzigen Aufgaben vorbereitet worden? Welche Lehrinhalte standen auf dem Ausbildungsplan?

Schritt für Schritt. Bei AHP Merkle haben wir eine toll ausgestattet Azubi-Werkstatt mit einem Ausbildungsleiter. Klar, wir haben angefangen mit Feilen, dann kamen Projektaufgaben hinzu, wie zum Beispiel die Herstellung eines Hammers oder eines Luftmotors. Ich habe aber auch einen kompletten Minitatur-LKW aus Metall gebaut. Der besteht aus vielen Einzelteilen, die gedreht, gefräst, gebohrt, oberflächenbehandelt und zuletzt montiert werden. Das war cool.
Anschießend habe ich dann ein paar Monate in der Sägerei und in der Fertigung an verschiedenen Maschinen und Bearbeitungszentren mitgearbeitet.

Welche Berufsschule hast Du besucht und was war Dein Lieblingsfach?

Ich war auf der GHSE in Emmendingen. Eigentlich bin ich ganz froh, dass die Schule rum ist. Aber „Technisches Zeichnen“ hat mir Spaß gemacht und auch „Wirtschaft“ fand ich interessant. Am besten war aber immer der Werkstattunterricht. Da haben wir Dinge gelernt und erfahren, die ich für meine Arbeit bei AHP Merkle brauche.

Welches sind die drei wichtigsten Eigenschaften, die man zur Ausübung Deines Berufes mitbringen sollte?

Pünktlichkeit, Selbstständigkeit und Spaß an der Technik. Und eine gewisse Fitness!

In der Fertigung bei AHP Merkle gibt es zahlreiche Ausbildungsberufe, wie zum Beispiel den Zerspanungsmechaniker oder den Fertigungsmechaniker. Was waren die Gründe für Dich, den Beruf des Industriemechanikers zu erlernen?

Ich habe mich gut informiert, habe Freunde gefragt, war auf Messen und habe auch ein Praktikum bei AHP Merkle gemacht. Den Beruf des Industriemechanikers habe ich ausgewählt, weil der – im Vergleich zum Zerspanungsmechaniker – vielfältiger ist. Zum Berufsbild gehören neben der Zerspanungstechnik auch Aufgaben und Tätigkeiten in den Bereichen Montage und Instandhaltung.

Was hat Dir an der Ausbildung bei AHP Merkle besonders gut gefallen? Warum würdest Du einem Kumpel eine Ausbildung bei AHP Merkle empfehlen?

Oh, da gibt es viele Dinge, die mir hier gut gefallen: Angefangen bei meinen Kollegen, die immer ein offenes Ohr für Fragen und auch Probleme haben. Die aber auch weiterhelfen können und vor allem wollen. Und ich schätze die Familie Merkle – unsere Geschäftsführung. Ich finde es gut, dass mein Arbeitstag wie auch schon meine Ausbildung so abwechslungsreich ist, dass ich viele spannende Aufgaben bekomme und dass die Zeit gerade so verfliegt. Ich mag unsere Kantine und ich finde es cool, dass wir bereits als Azubis eine Gratis-Mitgliedschaft im Sportpark erhalten haben. All das sind Gründe dafür, dass ich eine Ausbildung bei AHP Merkle Empfehlen kann!

Wie geht es jetzt beruflich bei Dir weiter – hast Du schon Pläne?

Puh! Also erst mal möchte ich arbeiten. Vielleicht so ein oder zwei Jahre und Erfahrungen sammeln. Wie es dann weiter geht, wird sich zeigen – vielleicht hab ich dann ja wieder Lust auf Schule! ; )

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