Berufe bei AHP Merkle: Der Industriekaufmann

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Im siebten Teil dieser Serie stellen wir Euch den 20-jährigen Umkircher Raul Sick vor. In seiner Freizeit spielt er beim VfR Umkirch Fußball. Bei AHP Merkle hat er gerade die Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen. Im Interview stellt er sie vor:



Vor etwas mehr als einem Jahr bist Du beim DFB-Junioren Finale in Berlin aufgelaufen und hast den entscheidenden Treffer vorbereitet. Heute bist Du ausgelernter Industriekaufmann bei AHP Merkle. Was ist in der Zwischenzeit bei Dir passiert?

Nachdem wir den DFB-Junioren-Vereinspokal in Berlin geholt haben, musste ich mich entscheiden: Es war mein letzte Jahr in der A-Jugend. Für mich hieß es entweder voll auf eine Fußball-Karriere setzen, 2x täglich mit der zweiten Mannschaft des SC Freiburg trainieren oder den beruflichen Weg einschlagen. Entschieden habe ich mich für Letzteres. Eine Vernunftentscheidung. Ich wollte eine solide Grundlage, eine berufliche Ausbildung. Als Fußballer kann es super gut laufen aber genauso schnell auch schlecht: Eine unglückliche Verletzung und der Traum ist geplatzt! Ich habe mich also für den sicheren Weg entschieden und habe im Juli meine Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen.

Erzähl uns mehr von Deinem Beruf, in welcher Abteilung bist Du „gelandet“ und was sind Deine Aufgaben?

Seit August bin ich als Industriekaufmann im Einkauf bei AHP Merkle tätig und dabei in erster Linie für die Abwicklung der Fremdfertigung zuständig. Zusammen mit meinem Kollegen bestellen wir die für die Produktion oder Lagerhaltung erforderlichen Teile, die dann in unserer Fertigung verbaut werden. Vormittags ist meistens Büroarbeit angesagt und nachmittags kontrolliere ich den Wareneingang: Wurde die bestellte Menge geliefert, sind die Teile unversehrt angekommen? Anschließend buche ich die Waren ins System ein.

Welches sind die drei wichtigsten Eigenschaften, die man zur Ausübung Deines Berufes mitbringen sollte?

Sorgfältigkeit, Teamfähigkeit und Kontaktfreudigkeit.

Wie war es in der Berufsschule: Neben den Lieblingsfächern gibt es ja auch immer Schulfächer, die man überhaupt nicht mag oder in denen man sich schwer tut. Wie war es bei Dir?

Naja, Lieblingsfächer hatte ich nicht wirklich. ; ) Es war eher so, dass ich auf der Max-Weber-Schule im Fach Buchhaltung Probleme hatte. Das wollte einfach nicht in meinen Kopf. Als dann die Ergebnisse der Zwischenprüfung nicht sonderlich gut ausfielen, habe ich an einem Nachhilfe-Programm teilgenommen. Das war ein Vorbereitungskurs kurz vor der Abschlussprüfung. Unterstützt und gefördert wurde ich dabei von AHP Merkle.

Welche Abteilungen hast Du während Deiner Ausbildung durchlaufen?

Ich war in sämtlichen Abteilungen der Verwaltung: Einige Monate habe ich im Einkauf, Verkauf, in der Buchhaltung, aber auch im Lager und Versand mitgearbeitet. Im Einkauf hat es mir aber am besten gefallen!

Wir haben gehört, dass die AHP Azubis während ihrer Ausbildung auch extern eingesetzt werden und bei ehrenamtlichen Projekten mitarbeiten. Erzähl uns von Deiner Zeit und Deinen Erfahrungen, die Du gemacht hast!

Ja, das ist richtig. Jeder AHP Merkle Azubi arbeitet eine Woche beim Förderverein Essenstreff und beim Kleiderladen e.V. in Freiburg. Dort erhalten bedürftige Menschen tagtäglich eine warme Mahlzeit oder werden mit Kleidern versorgt. Ich hatte keine großen Erwartungen, habe meine „soziale Woche“ angetreten, weil es Teil der Ausbildung war. Jetzt weiß ich, dass meine Zeit dort sehr wertvoll und lehrreich war. Als ich die Menschen kennengelernt und ihre Geschichte gehört habe, habe ich gemerkt, wie gut es mir geht und dass alles was ich habe, nicht selbstverständlich ist. Ich finde diese Menschen haben jede Unterstützung verdient und bin froh, dass ich einen Teil dazu beitragen durfte!

Du hast Dich vor kurzer Zeit aktiv für die Ausbildung bei AHP Merkle bzw. gegen eine Karriere als Profifußballer entschieden. Was bestätigt Dich heute in Deiner Entscheidung?

Die Planungsfreiheit! Ich kann meine Zeit jetzt viel freier gestalten. Meine Wochenenden sind richtige Wochenenden, ich muss nicht kilometerweit zu Auswärtsspielen reisen, kann ausgehen und auch meine Urlaube kann ich ungeachtet von Trainings, Turnieren und Spielen planen. Klar, Urlaube stimme ich natürlich mit meinen Kollegen ab bzw. beantrage diese bei meinen Vorgesetzten. Es ist aber kein Vergleich zu früher. Das wurde mir erst bewusst seit ich nicht mehr aktiv spiele und das gefällt mir!

Warum würdest Du einem Kumpel eine Ausbildung bei AHP Merkle empfehlen?

AHP Merkle ist ein tolles Unternehmen. Von außen schaut es gut aus und innen fühlt man sich super wohl. Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen und Vorgesetzten sind klasse. Ich habe hier viel gelernt, nicht zuletzt deswegen, weil man offen aussprechen kann, wenn mal was nicht so gut läuft. Besonders erwähnenswert finde ich, dass man als Azubi schnell Teil der Belegschaft wird und zum Beispiel auch bei der Entscheidungsfindung eingebunden wird.

Wie geht es jetzt beruflich bei Dir weiter – hast Du schon Pläne?

Augenblicklich bin ich sehr froh wie alles gekommen ist und dass ich nach meiner Ausbildung übernommen wurde. Ich möchte mich in meiner neuen Position im Einkauf einbringen und Erfahrungen sammeln. Was in ein, zwei Jahren kommt, wird sich zeigen!

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