Berufe bei AHP Merkle: der Fertigungsmechaniker

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Im zweiten Teil stellen wir Euch Torwart und Motorrad-Fan Pascal D. (19) vor, der als frisch gebackener Fertigungsmechaniker vor wenigen Tagen in Reutlingen als Baden-Württembergs Jahrgangsbester ausgezeichnet wurde.



Wie bist Du auf AHP Merkle aufmerksam geworden und wie bist Du auf die Idee gekommen, den Beruf des Fertigungsmechanikers zu erlernen?

Ein guter Freund hat immer wieder von seiner Ausbildung bei AHP Merkle erzählt. Das hat mir gefallen. Da habe ich mich auf der AHP Merkle Webseite informiert und erst mal in den Herbstferien ein Praktikum in der Montage gemacht. Danach war ich mir sicher und habe mich um einen Ausbildungsplatz als Fertigungsmechaniker bei AHP Merkle beworben. Die Zusage kam postwendend!

Wie wichtig sind handwerkliche Fähigkeiten in Deinem Beruf und welche Rolle spielen Werkzeuge und Maschinen?

Werkzeuge und Maschinen sind unerlässlich. Ohne die wäre die Metallverarbeitung nicht möglich. In der Montage ist besonders auch handwerkliches Geschick gefragt. Man sollte mit den Werkzeugen und Vorrichtungen auch umgehen können. Zwei Linke Hände sind da fehl am Platze...

Was macht die Arbeit in der Montage so spannend?

Mein Arbeitstag ist sehr abwechslungsreich. Ich montiere alle Arten von Hydraulikzylindern. Egal ob ich einen großen oder kleinen Zylinder montiere, ob einer oder eine größere Anzahl pro Auftrag gerichtet wird. Es ist mir stets bewusst, dass ich die letzte Bearbeitungsstation vor Versand an den Kunden bin. Da muss alles stimmen. Auch das Timing. Oftmals sind die Aufträge mit roten Markierungen versehen. Diese müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt komplett montiert, geprüft und im Versand liegen. Zu meinem Aufgabenbereich gehört also auch die Kontrolle des fertigen Produkts. Die Funktionalität des Zylinders teste ich mit Druckluft oder auf Kundenwunsch am Prüfstand. Hier erfolgt die Kontrolle mit Hydrauliköl. Nur wenn alles okay ist, geht der Zylinder in den Versand und von dort an den Kunden.


Preisverleihung in Reutlingen. Mitte: Pacal Dangel, links: Katrin Merkle, rechts: Christen Merkle

Gerade hast Du Deine Abschlussprüfung abgelegt. Wir haben gehört, Du hast besonders gut abgeschnitten und eine Auszeichnung erhalten. Erzähl uns davon!

Ja, ich bin Landesbester im Ausbildungsberuf „Fertigungsmechaniker“ geworden! Letzte Woche fand die Ehrung bei der IHK Südlicher Oberrhein in Freiburg statt und gestern war ich zusammen mit meinem Ausbilder Herr Mayer-Weis und Firmenchef Christen Merkle in Reutlingen. Da wurden auf Landesebene die besten Absolventen geehrt! Jeder bekam seine Urkunde und ein Fels-Stück mit Gravur, passend zum Motto der Veranstaltung Gipfelstürmer 2014.

Welche Berufsschule hast Du besucht und was war Dein Lieblingsfach?

Ich war auf der Georg-Kerschensteiner-Schule in Müllheim. Mein Lieblingsfach war die fachbezogene Mathematik. Das war deshalb so cool, weil wir dort Berechnungen durchgeführt haben, die mit meinem Aufgabenbereich unmittelbar zusammenhängen. Also zum Beispiel Berechnungen zu Zugfestigkeit.

Beschreibe die 3 wichtigsten Eigenschaften, auf die es in Deinem Beruf ankommt.

Genauigkeit, Sauberkeit und Fachkenntnis. Wie gesagt, ich bin die letzte Station bevor der Hydraulikzylinder zum Kunden geht. Funktionalität und Lebensdauer des Zylinders können zum Beispiel beeinträchtigt werden, wenn bei der Montage Schmutz und Späne in das Gehäuse eindringen.

Was gefällt Dir an Deiner Ausbildung besonders gut?

Wir Azubis haben bei AHP Merkle eine geniale Arbeitsumgebung und tolle Unterstützung. Das fängt an bei der top ausgestatteten Azubi-Werkstatt, unserem Ausbilder Herr Mayer-Weis, den hilfsbereiten und fachkundigen Kollegen sowie der Geschäftsführung. Da merkt man schon, dass wir Azubis ein wichtiger Teil der Belegschaft sind. Das ist einfach super!

Warum würdest Du Deinen Freunden eine Ausbildung bei AHP Merkle empfehlen?

Eigentlich aus den oben genannten Gründen: Das Betriebsklima, die top ausgestattete Azubi Werkstatt und besonders auch aufgrund der Unterstützung, die man als Azubi bekommt. Vom Kollegen am Arbeitsplatz nebenan, über unseren Ausbilder bis hin zur Geschäftsführung.

Wie geht es jetzt beruflich bei Dir weiter?

Puh. Jetzt möchte ich die Feierlichkeiten genießen und dann erst mal Ruhe einkehren lassen. Jedenfalls bin ich nach meiner Ausbildung übernommen worden und arbeite als Facharbeiter bei AHP Merkle. Wie es weiter geht, das wird sich zeigen!

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