Bermudadreieck-Alkoholverbot in den Tagesthemen

Carolin Buchheim

"Bermudadreieck heißt die Gegend wegen ihrer Kneipendichte, und weil hier einige regelmäßig - im wahrsten Wortsinn - absaufen" hieß es heute Abend in der ARD. Denn in den Tagesthemen wurde über das Alkoholverbot in der Freiburger Innenstadt berichtet.



Die befragten Polizisten zogen eine positive Bilanz der ersten sieben Wochen Alkoholverbot. "Es ist nicht mehr so wie früher", sagt der Polizeibeamte Florian Gulde im Bericht der SWR-Journalisten Thomas Stephan und Wofgang Hörter . "Im Minutentakt haben da Schlägereien stattgefunden." Der Alkoholisierungsgrad der Tatverdächtigen sei seit der Einführung des Verbots gesunken und die bei Schlägereien auftretenden Verletzungen weniger massiv.


Die interviewten Jugendlichen zeigen sich wenig begeistert. "Ich finde das bringt auch nicht so viel, wenn man jetzt nur in diesem kleinen Bereich nicht trinken darf, dann trink ich halt eine Straße weiter", sagt ein Mädchen. Es folgt ein Schnitt auf im Uni-Innenhof mit "Vodka und Limo" vorglühende Jungen.

Der Bericht schließt geradezu poetisch: "Der Polizei und den meisten Bürgern wäre es freilich am liebsten, das Freiburger Bermudadreieck würde sich das in der Karibik so richtig zum Vorbild nehmen. Und der Alkohol verschwände darin spurlos."

Den vollständigen Bericht gibt es im Tagesthemen-Archiv: Bilanz des nächtlichen Alkoholverbots in Freiburg

Mehr dazu:



fudder.de:
Berichterstattung zum Alkoholverbot im Bermudadreieck