Beim Talk im Teng geht’s am Mittwoch um die Zukunft des CSD

Gina Kutkat

In der vierten Ausgabe vom Talk im Teng sprechen die beiden Moderatorinnen Eva Gutensohn und Pia Masurczak am Mittwoch mit ihren Gästen über den CSD Freiburg. Die LGBTIQ-Veranstaltung wurde in den letzten Jahren stark kritisiert.

Am 1. Juli 2017 feierten mehr als 6000 Leute beim Freiburger CSD. Ein schönes Ergebnis mit weniger schönen Reaktionen: Wegen Verstößen gegen die Auflagen zogen Stadtverwaltung und Polizei eine negative Bilanz. Auch aus der schwul-lesbischen Szene gab es Kritik: Linksautonome Kreise würde den CSD für ihre Ziele vereinnahmen.


Ein BZ-Artikel vom 15. Juli stellte dann die Frage: "Ist der Freiburger CSD nur noch eine laute Technoparty?" und rief seinerseits wieder viel Kritik hervor. Zu einseitig, zu reißerisch. Einige der Leserbriefe, die sich auf den Artikel beziehen, wurden daraufhin auf fudder veröffentlicht.

CSD Freiburg 2017



Der Christopher-Street-Day ist seitdem Streitthema – und bewegt sich zwischen den Schlagworten Linksextremismus, Blümchendemo und Technoparty. Wie geht es nun weiter? Wem gehört der CSD? Wie links muss oder darf eine LGBTIQ-Veranstaltung sein? Mit diesen Fragen beschäftigen sich am Mittwoch die beiden Radiomoderatorinnen Eva Gutensohn und Pia Masurczak beim "Talk im Teng". Ihre Gäste sind Annika Spahn, eine queer-feministische Aktivistin, Burlesque-Queen Dita Whip und CSD-Veranstalter Ronny Pfreundschuh.

Der Talk im Teng findet zum vierten Mal statt. Seit Oktober ist die Radiojournalistin Pia Masurczak Teil des Moderatorinnen-Teams.
  • Was: Voll schwul?! Wie weiter mit dem Freiburger CSD?
  • Wann: Mittwoch, 29. November, 21 Uhr
  • Wo: Great Räng Teng Teng
  • Eintritt: 5 Euro

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